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Unser Fazit
04.06.2013
Rommelsbacher MS620/E
Neue, überarbeitete Gerätegeneration ohne Schwächen?
Vergleicht man die Datenblätter sowie die Optik des neu annoncierten Milchschäumers MS 620/E und des MS 600/E, lassen sich auf den ersten Blick keinerlei Unterschiede zwischen den beiden Geräten ausmachen. Die Vermutung liegt daher nahe, dass es sich bei dem Neuzugang im Sortiment von Rommelsbacher um eine neue Gerätegeneration handelt, bei der die ab und zu auftretenden Schwächen des Vorgängers ausgemerzt wurden.
Ausstattung
Der Milchaufschäumer versteht sich sowohl darauf, Milch aufzuschäumen als auch zu verrühren – mit dem Gerät lassen sich daher auch Getränke wie zum Beispiel Schokolade zubereiten. Lediglich der Quirl muss ausgetauscht werden. Er wird übrigens nicht über eine Magnethalterung befestigt, sondern über eine Nut im Deckel. Außerdem besitzt der Schäumer eine integrierte Heizung, sodass die Milch gleichzeitig erhitzt wird. Beim Aufschäumen und Erhitzen von kalter Milch schaltet sich das Gerät automatisch ab, in der Kaltfunktion muss dies vermutlich wie beim Vorgänger von Hand erfolgen. Die maximale Füllmenge wiederum liegt bei 250 Millilitern, mit dem Rommelsbacher lassen sich demnach zwei bis drei Portionen Milchschaum auf einen Rutsch zubereiten. Wie viele seiner Kollege gönnt er sich danach eine kleine Ruhepause, bevor er wieder betriebsbereit ist. Die Milch wird nicht so lange erhitzt, bis sie kochend heiß ist, was etliche Kunden am Vorgänger gestört hat. Aber auch das kann ihm kaum zum Vorwurf gemacht werden, da dies häufiger der Fall ist. Schwerer wiegen dagegen die Kritikpunkte, die an der Abdichtung und Erdung des Geräts in einigen Kundenrezensionen zu lesen sind. Der Hersteller hat diese Punkte aufgenommen und schon für die Vorgängergeneration Besserung in Aussicht gestellt. So soll etwa der Tastenschalter noch mehr gegen die Gefahr gewappnet sein, dass Flüssigkeit eindringt. In puncto Reinigung wiederum hat die überwiegende Mehrheit aller Besitzer dem Vorgänger gute Noten gegeben, die Antihaftbeschichtung scheint ihre Aufgabe nahezu tadellos zu erfüllen.
Fazit
In der Kerndisziplin, nämlich beim Aufschäumen von (kalter/warmer) Milch schlägt sich der Neuzugang sicherlich genauso gut wie der Vorgänger, dem die meisten die Herstellung eines guten, stabilen Milchschaums bescheinigen. Es bleibt demnach zu hoffen, dass die neue Generation – sofern es sich jedenfalls tatsächlich, wie vermutet, um ein Geräte-“Update“ handelt – die bei einigen Kunden aufgetretenen Schwächen nicht mehr an den Tag legen wird. Dies würde dann bedeuten, dass der Milchschäumer guten Gewissens und ohne Befürchtungen angeschafft werden kann. Das Gerät ist sogar schon bei Amazon gelistet. Kostenpunkt: Knapp über 50 EUR und damit sogar attraktiver als das Vorgänger-Modell Rommelsbacher MS 600/E, für den momentan 65 EUR (Amazon) fällig werden.