Eigentlich ist Lumines – Touch Fusion von Q Entertainment ein hervorragendes Geschicklichkeitsspiel für das iPhone. Es reimplementiert geschickt das Tetris-Spielprinzip, angereichert um frische Ideen. Nicht umsonst gilt das Entwicklerstudio mittlerweile als echter Experte auf dem Gebiet der Puzzle- und Geschicklichkeitsspiele. Doch leider gibt es so einige Schönheitsfehler, die einem den Spielspaß an Lumines – Touch Fusion schnell verderben können.
Wie bei Tetris fallen auch bei Lumines Blöcke von oben in das Spielfeld herab und wollen dabei sinnvoll so angeordnet werden, dass sie eine maximale Punktzahl ergeben und die Stapelung niemals den oberen Bildschirmrand erreicht. Die Blöcke bestehen aus 2x2 Feldern, von denen jedes immer in einer von zwei Farben eingefärbt ist. Erzeugt man durch geschicktes Drehen und Positionieren der Blöcke zusammenhängende Flächen einer Farbe von mindestens 2x2 Feldern Größe, so lösen diese sich punkteträchtig auf. Doch erst dann, wenn ein Laser, der regelmäßig von links nach rechts durch den Bildschirm läuft, die entsprechende Stelle passiert.
Soweit, so gut. Leider gibt es einige Hindernisse, die Lumines – Touch Fusion unnötig erschweren. Dazu gehört zum Beispiel eine Steuerung, die von vielen Spielern nicht als sehr intuitiv angesehen wird. Nur zu oft lande ein Block dort, wo er nicht hingehöre – was oftmals einen Spielverlust nach sich ziehe. Dazu kommt, dass Lumines auf ein Autosave verzichtet. Einen kurzen Anruf entgegen genommen oder einmal die Home-Taste gedrückt – und schon ist das Spiel weg. Auch ein Mehrspielermodus wurde nicht integriert – was bei einem Spiel dieser Art fast schon eine sträfliche Unterlassung ist. Daher sind sich die meisten Preview-Tester und Spieler einig: An die hervorragenden Vorgänger auf anderen Plattformen reicht das iPhone-Lumines leider nicht heran.
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- Erschienen: 04.11.2009 | Ausgabe: 12/2009
- Details zum Test
5,5 von 6 Punkten
„... Probleme gibt es bei der Steuerung: Zwar funktioniert das Drehen und Ablegen der Spielsteine über den Touchscreen gut, aber im Vergleich zu Lumines für die PlayStation zieht die iPhone-Version bei Präzision und Geschwindigkeit den Kürzeren. ...“






