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Unser Fazit
09.08.2012
Photon Q 4G LTE
Starker Androide mit Ausziehtastatur
Smartphones mit Volltastatur kann man sich derzeit leider an den fünf Fingern einer Hand abzählen. Insbesondere die großen Hersteller bringen kaum noch neue Geräte dieser Art auf den Markt, obwohl doch vor allem Business-Nutzer und Vieltexter eine solche physische QWERTZ-Tastatur gut gebrauchen können. Wahrscheinlich liegt das an dem Flunderwahn, der allenthalben die Handy-Welt erfasst hat – und Side-Slider sind nunmal alles andere als besonders elegant. Doch es gibt noch Hoffnung.
Vieltextergerät mit LTE-Modul
Vom US-Hersteller Motorola kommt nun scheinbar wieder ein solch klassisches Vieltexter-Gerät. Und das kann bei der Ausstattung durchaus interessante Aspekte aufweisen. So berichtet das Online-Magazin „Unwired View“, beim US-Provider Sprint werde in Kürze das Motorola Photon Q 4G LTE verkauft, das entsprechend seiner Nomenklatur über ein integriertes LTE-Funkmodul verfüge. In Zeiten, in denen die Netze zunehmend auch HD-Sprachtelefonie via LTE ermöglichen, dürfte dieses Merkmal weiter an Bedeutung gewinnen.
Schneller Chipsatz, "einfacheres" Display
Die Ausstattung umfasse ferner einen 1,5 GHz schnellen Dual-Core-Chipsatz, der von 1 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt werde. Als Betriebssystem komme Android 4.0 Ice Cream Sandwich zum Einsatz, das vermutlich auf Android 4.1 Jelly Bean geupgraded werden könne. Daneben gebe es auch noch die Nahreichweiten-Funktechnik NFC und eine 8-Megapixel-Kamera. Als einziges Manko des Gerätes bezeichnet Unwired View das Display, welches bei einer nicht genannten Bilddiagonale nur eine qHD-Auflösung biete, was einem Highend-Smartphone nicht mehr angemessen sei.
Gutes Tastatur-Layout
Angesichts der anderen Stärken des Telefons dürfte das aber so manchem Kunden reichlich egal sein, schließlich benötigt nicht jeder auf einem kleinen Handy-Display HD-Bilder. Interessanter ist ohnehin die Tastatur. Ein erstes Bild auf der genannten Website zeigt eine fünfzeilige Anordnung mit eigenen Zahlentasten, was das Tippen gegenüber den häufigen Belegungsvarianten mit Umschalttechnik deutlich erleichtert. Darüber hinaus sieht es so aus, als wären die Tasten sehr deutlich voneinander getrennt und auch jeweils leicht gewölbt. Man darf also gespannt sein, wie sich das Gerät im Test schlägt – und unter welchem Namen es eventuell auch in Europa zu haben sein wird.