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Charm

Minia­tur-​Tasta­tur auf der Gerä­te­front

Hardware-Tastaturen auf der Gerätefront von Smartphones sind längst keine Ungewöhnlichkeit mehr. Anders sieht das aber bei einem Gerät wie dem Motorola Charm aus, das gerade einmal 67,2 x 98,4 Millimeter Fläche bietet und darauf auch noch einen immerhin 2,8 Zoll großen Touchscreen und Sensortasten für die Funktionen „Menü“, „Startbildschirm“ und „zurück“ unterbringt. Die Kompaktheit soll der größte Trumpf des Charm sein und dürfte zugleich doch auch seine Achillesferse darstellen. Denn die Tastatur des Handys fällt durch die beengten Raumverhältnisse extrem fummelig aus – die einzelnen Tasten sind noch winziger als auf den bekannten BlackBerry-Smartphones.

Motorola versucht, dies durch eine starke Außenwölbung zu kompensieren, damit sich Vertipper in Grenzen halten. Doch sind dem beengten Format auch die speziellen Zahlentasten zum Opfer gefallen, so dass der Nutzer Zahlen nur durch Tastenkombinationen eingeben kann – von Sonderzeichen ganz zu schweigen. Der Touchscreen des Handys wiederum ist zwar mit 2,8 Zoll etwas größer als bei gängigen Messaging-Handys, aber immer noch deutlich kleiner als bei anderen Android-Smartphones. Dies senkt die Übersichtlichkeit und die Auflösung unangenehm herab.

Wenigstens hat Motorola daran gedacht, dem Handy eine kratzfeste Displayoberfläche zu verleihen, damit der kleine Bildschirm nicht allzu schnell blind wird. Auch ansonsten mag die Ausstattung durchaus zu überzeugen: So finden sich EDGE, HSDPA und WLAN, wobei Letzteres sogar den neuen n-Standard unterstützt. Ferner stehen Bluetooth 2.0 inklusive A2DP, eine 3-Megapixel-Kamera, ein GPS-Empfänger und ein FM-Radio zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Handy eine 3,5mm-Klinke und soll genug Saft für eine Sprechzeit von fünf bis sechs Stunden liefern.

Alles in allem sind das für ein Android-Handy der Mittelklasse durchaus solide Merkmale. Ob sich die Nutzer aber wirklich mit der winzigen Tastatur anfreunden werden, ist die große Frage. Im späten Sommer 2010 wird man es wissen: Dann bietet T-Mobile USA das Motorola Charm erstmals an. Ein Preis wurde noch nicht mitgeteilt.

Weitere Einschätzung
Charm

Ein Fli­pout ohne... Fli­pout

Was erhält man, wenn man beim Motorola Flipout die Tastatur nicht mehr unter das Display zurückdrehen könnte? Ganz einfach: ein Motorola Charm. So zumindest präsentiert sich das neueste Android-Handy der US-Amerikaner auf einem internen Dokument für T-Mobile USA, das vom Online-Magazin Engadget veröffentlicht wurde. Dieses zeigt ein nahezu rechteckiges Mobiltelefon, bei dem unter dem Display im Querformat sowie drei kleinen Bedienelementen eine QWERTZ-Tastatur zu sehen ist.

Diese ist aber ganz offenbar feststehend, weshalb das Telefon ein wenig an die BlackBerry-Smartphones von RIM erinnert. Anders als beim Flipout fällt die Tastaturbelegung deshalb auch etwas gedrängter und reduzierter aus. Die Zahlenreihe ist zum Beispiel komplett weggefallen. Als Betriebssystem verwendet das Motorola Charm angeblich Android 2.1, als Benutzeroberfläche die hauseigene Entwicklung Motoblur, die soziale Netzwerke und Messenger-Dienste auf dem Startbildschirm einbindet.

Leider wurde über die technische Ausstattung noch nichts weiter bekannt. Angesichts dessen, dass das Motorola Charm aber weitestgehend das Flipout imitiert, dürfte es wahrscheinlich auch ähnlich ausgestattet sein und in einer ähnlichen Preisliga spielen.

Datenblatt zu Motorola Charm

EDGE vorhanden
GPRS vorhanden
UMTS vorhanden
Hardware & Betriebssystem
Ausgeliefert mit Version Android 2
Abmessungen & Gewicht
Bauform Barren-Handy
Ausstattung
Bedienung QWERTZ-Tastatur

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