Miric M-140900 Test

(Plattenspieler)
  • keine Tests
9 Meinungen
Produktdaten:
  • Betriebsart: Manuell
  • Antrieb: Riemen
  • Typ: HiFi-Plattenspieler
  • Digitalisierung: Ja
  • 78 U/min: Ja
Mehr Daten zum Produkt

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Einschätzung unserer Autoren zum Produkt M-140900

M-140900

Vinyl-Spaß ja, Klangqualität naja

Der Miric M-140900 ist für neue und alte Freunde des Vinyls eine der bezahlbarsten Hardware-Lösungen. Wie in dieser Klasse üblich hat der Hersteller Einfachst-Plattenspieler-Technik um ein paar aktuelle Features ergänzt. Und dafür gesorgt, dass alle drei gängigen Abspielgeschwindigkeiten - also 33, 45 und 78 RPM - beherrscht werden. Ungeduldige und solche, die fürs Reinhören keinen riesigen Aufwand betreiben wollen, schätzen die eingebauten Stereo-Lautsprecher. Die sind nicht besonders laut und auch nicht dafür geeignet, Lauschenden ein überwältigendes Klangerlebnis zu verschaffen. Trotzdem rechtfertigt der einigermaßen korrekte Sound für viele Erwerber zumindest den Preis. Richtigen Spaß macht der Rillen-Output, wenn man ihn an HiFi-Anlagen oder Aktiv-Boxen weiterreicht. Dank interner Analog-Vorverstärkung brauchen externe Komponenten nur gewöhnliche Line- oder Aux-Eingänge, keinen speziellen Phono-Anschluss, um die abgetasteten Signale umsetzen zu können.

A/D-Wandler und USB-Port erleichtern Digitalisierungen

Neben der im Prinzip erträglichen Akustik treten technische Limitierungen in den Vordergrund. Optisch vermittelt das Chassis anfangs eine gewisse Wertigkeit, die sehr leichte Konstruktion weckt aber schnell Zweifel. Über das bescheidene Plattentellerchen ragt eine Langspielplatte weit hinaus, die wackelige Tonarm-Tonabnehmer-Kombination shreddert Restvertrauen. In Bewegung versetzt fallen die mechanischen Instabilitäten dann jedoch geringer aus als erwartet. Auch der Gleichlauf des Riemenantriebs ist okay. Dass man Vinyl-Kostbarkeiten dennoch vor diesem Modell in Sicherheit bringen muss, liegt am rabiaten Keramik-Tonabnehmer, der bei jedem Abspiel-Vorgang ein inakzeptables Maß an Platten-Verschleiß verursacht. Gut, dass ein Analog-Digital-Wandler und ein USB-Port vorhanden sind. Ein aus dem Nadel-Ton generiertes Digital-Signal lässt sich direkt an Rechner ausgeben - und dort ohne den Umweg Soundkarte in MP3-Dateien fürs Smartphone konvertieren. Als Zubehör befinden sich das Netzteil, ein Single-Adapter und USB-Kabel gleich im Lieferumfang.

Nur für ersetzbare Schallplatten

Gegen den gelegentlichen Einsatz des Drehers mit Schallplatten, die notfalls nachzukaufen sind, spricht nichts. Vielleicht verführen die eingebauten Lautsprecher zu einer zu häufigen Direkt-Nutzung, Digitalisieren schont auf Dauer das Platten-Material. Insgesamt ist der Charme-Faktor des Modells erstaunlich hoch - im Verhältnis zum Kurs von lediglich etwa 50 Euro. Werden integrierte Lautsprecher nicht unbedingt benötigt und ist eine Investition von ungefähr 115 Euro im Budget? Mit dem Dual DT 210 USB wäre deutlich mehr Audio-Qualität drin.

Kundenmeinungen (9) zu Miric M-140900

9 Meinungen
Durchschnitt: (Gut)
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Datenblatt zu Miric M-140900

33 1/3 U/min vorhanden
45 U/min vorhanden
78 U/min vorhanden
Abdeckhaube fehlt
Abmessungen (B x H x T) 380 x 150 x 348 mm
Antrieb Riemen
Betriebsart Manuell
Bluetooth fehlt
Cinch vorhanden
Digitalisierung vorhanden
Digitalisierungssoftware vorhanden
Externes Netzteil vorhanden
Features Digitalisierung
Gewicht 2,3 kg
Kartenleser fehlt
Klinke fehlt
Kopfhörer fehlt
Lieferumfang Puck, Slipmat, USB-Kabel
Typ HiFi-Plattenspieler
USB vorhanden
XLR fehlt

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