Hardwareseitig unterscheidet sich der 32LW5590 nicht vom 32LW5500. Unterschiede gibt es trotzdem, und zwar mit Blick auf die gebotenen Funktionen. So kann der Nachzügler das via DVB-T oder DVB-C empfangene TV-Programm per USB aufnehmen, außerdem unterstützt er den neuen HbbTV-Standard.
Für externe Speichermedien stehen zwei USB-Buchsen bereit. Per USB kann man unverschlüsselte TV-Sendungen aufnehmen und Multimedia-Dateien abspielen, hier nennt der Hersteller JPEG-Fotos, DivX- und DivX HD-Videos sowie Musik im MP3-Format. Per LAN beziehungsweise mit einem separat erhältlichen WLAN-Adapter für die freie USB-Buchse bringt man Inhalte von DLNA-fähigen Geräten im Heimnetz und diverse Online-Dienste auf den Bildschirm, darunter YouTube-Videos, Google Maps, soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter, Radiosender (vTuner) und die HbbTV-Angebote der TV-Sender – also programmbegleitende Informationen in Form von Videos, Fotos und Texten. Klassische AV-Quellen werden über vier HDMI 1.4-Eingänge (inklusive Audio-Rückkanal), per Komponente, Composite-Video, Scart oder VGA mit dem Fernseher verbunden. Passende Audio-Eingänge, eine Kopfhörerbuchse und ein optischer Digitalausgang, über den man das Tonsignal zu einem AV-Receiver ohne HDMI 1.4-Unterstützung schickt, runden die Anschlussleiste ab. Das LCD-Panel wird mit LEDs hinterleuchtet, unterstützt die volle HD-Auflösung von derzeit 1920 x 1080 Pixeln, arbeitet mit einer 600 Hertz-MCI-Schaltung, hat eine Reaktionszeit von 2,4 Millisekunden und kommt mit Blu-ray-Filmen zurecht, die im stereoskopischen 3D-Verfahren aufgenommen wurden. In Sachen Raumbild setzt der Hersteller auf ein Display mit Polarisationstechnik, sieben der entsprechend polarisierten 3D-Brillen werden mitgeliefert. Im Betrieb soll der ohne Standfuß knapp vier Zentimeter tiefe 32-Zöller durchschnittlich 58 Watt, im Standby nur 0,1 Watt Leistung aufnehmen.
Bis auf den fehlenden DVB-S2-Tuner ist der 32LW5590 von LG sehr solide aufgestellt: Das Gerät verarbeitet 3D-Blu-ray-Filme, es greift auf Heimnetz und Internet zu, empfängt digitale Sender via Kabel und Antenne und punktet mit der Fähigkeit zur USB-Aufnahme.
22.12.2011




































