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Typ: Chef­ses­sel
Funk­tio­nen: Kopf­stütze, Wipp­me­cha­nik
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Einschätzung unserer Autoren

Miadomodo BDS17

Schwä­chen in allen Belan­gen

Den Miadomodo BDS17 als Geheimtipp zu handeln wäre verfehlt. Zwar dürfte sich kaum ein zweiter halbwegs optisch vertretbarer Bürodrehstuhl für knapp 57 Euro (Amazon) am Markt finden lassen, der zugleich repräsentativ-ambitioniert wirkt – jedenfalls nicht hierzulande. Was da aber von Jago auf den deutschen Markt geworfen wird, scheint allenfalls optischen Gebrauchswert zu besitzen. Selbst Wenignutzer beäugen die Qualitäten des Sitzes in Chefsessel-Optik kritisch: Statt des als hochwertig beworbenen Drehgestells verärgert offenbar so manche fragil konstruierte Sollbruchstelle.

Preiswerter Ersatz für einen teuren Chefsessel?

Das ist überaus schade, denn rein optisch macht er einiges her: Das Drehgestell mit den fünf Sicherheitsdoppelrollen fällt zwar durch Kunststoffausführung auf und schafft damit Abstand zur Billigkonkurrenz mit Metallfußkreuzen; dennoch ist er durch seine üppige Sitzpolsterung, die vorgeformten Sitz- und Rückenfläche und eine auf den ersten Blick mondäne Lederoptik durchaus attraktiv. Mit seinem schwarzen PU-Kunstleder auch im Bereich der Armlehnen und der wie bei einem Chefsessel fest miteinander verbundenen Sitz- und Rückenfläche scheint er überall da die richtige Wahl zu sein, wo vor allem Repräsentatives gesucht wird und ein Leder-Chefsessel zu teuer wäre.

Häufige Kritikpunkte

Beim Anblick des Datenblattes – und vor allem der Nutzerbewertungen – aber wird schnell klar, warum die Verkaufszahlen des Miadomodo BDS17 trotz seines Sportpreises nicht höher sind: Weder überzeugt er durch nennenswerte Verstelloptionen – neben einer Sitzhöhenverstellung per Gasdruckfeder gibt es nur eine variable Wippmechanik -, noch lassen sich Kaufargumente durch verlässliche Basisfunktionen finden. Beklagenswert finden die Nutzer im Grunde alle Details: Die Kopfstütze an der Rückenlehne sei so tief, dass ein 1,80 Meter großer Mensch sich eingezwängt fühle; schon bei Normalgebrauch und unterhalb der Maximalbelastung von 120 Kilogramm beginne die Sitzfläche zu kippeln, zudem gebe es ein Problem mit der Gasdruckfeder.

Hakelige Wippmechanik

Dem ganzen Konstrukt fehle es an Stabilität gerade da, wo die Belastung am größten ist – ein Witz: Der Schaft für die Mittelstange besitze keinerlei Verstärkung und leiere folglich durch das Rollen fast unweigerlich aus; ferner gebe es Bohrungen an falscher Stelle, die Armlehnen weisen außerdem Passungenauigkeit auf, und überhaupt: Für die Büroarbeit sei er keinesfalls zu gebrauchen. Auch ergonomisch sei er nicht gerade hitverdächtig. Die Bewegungserfahrungen der Wippmechanik seien im Grunde nur sehr kräftigen Menschen vorbehalten – doch wer möchte sich schon auf diese Weise auf das orthopädisch so wünschenswerte aktiv-dynamische Sitzen einlassen? Wem 57 Euro noch immer als ausreichendes Kaufargument gelten, der sei hier immerhin vorgewarnt...

Datenblatt zu Jago Miadomodo BDS17

Verfügbare Materialien Kunstleder
Funktionen
  • Wippmechanik
  • Kopfstütze
Neigungsverstellbar fehlt
Höhenverstellbar fehlt
Rückenlehne verstellbar fehlt
Technische Daten
Typ Chefsessel
Dynamisches Sitzen
Synchronmechanik fehlt
Asynchronmechanik fehlt
Wippmechanik vorhanden
Geteilte Rückenlehne fehlt
Ergonomie
Sitzhöhenverstellung fehlt
Sitztiefenverstellung fehlt
Kopfstütze vorhanden
Muldensitz fehlt

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