Gut (1,8)
1 Test
keine Meinungen
Meinung verfassen
Aktuelle Info wird geladen...
Dis­play­größe: 13,3"
Dis­pla­yauf­lö­sung: 1366 x 768 (16:9 / WXGA)
Arbeitsspei­cher (RAM): 4 GB
Mehr Daten zum Produkt

Varianten von ProBook 6360b

  • Probook 6360b (LY435EA) Probook 6360b (LY435EA)
  • ProBook 6360b (LQ336AW) ProBook 6360b (LQ336AW)

HP ProBook 6360b im Test der Fachmagazine

    • Erschienen: März 2012
    • Details zum Test

    „gut“ (84%)

    Getestet wurde: Probook 6360b (LY435EA)

    „... Wie so oft kommt es jetzt auf die individuellen Bedürfnisse des Käufers an. Natürlich - das HP ist schon schick und die Kosten halten sich in Grenzen. Wer sich mit der Tastatur, dem Display und nicht zuletzt der Geräuschkulisse anfreunden kann, bekommt ein Gerät mit dem man lange Freude haben kann. Auch Dank diverser optional erhältlicher Garantiepakete. Aber die Konkurrenz ist stark und oft nicht viel teurer. Ist das Probook 6360b also ‚stilvoll und erschwinglich‘? Durchaus. Vergleichen lohnt sich trotzdem ...“

Angebote zu ähnlichen Produkten

  • HP EliteBook 735 G6 (7KN29EA), Notebook silber/schwarz, Windows 10 Pro 64-
  • Alcatel Plus 10 25,65 cm (10,1 Zoll) Windows 10 Tablet LTE 32 GB weiß NEU OVP

Einschätzung unserer Autoren

Probook 6360b (LY435EA)

Klein und dick

Mit dem 6360b stellt HP das kleinste Notebook seiner b-Serie vor und führt neben den 14 und 15 Zollern ein 13,3 Zoll großes Subnotebook ein. Als Zielgruppe für die b-Serie peilt der Hersteller in erster Linie Businesskunden an, die täglich professionell mit dem Subnotebook arbeiten müssen. Anders als die hippen Ultrabooks kommt das Probook in der kleinen Version mit einem auffällig dicken Chassis daher. Mit eine zugeklappten Höhe von 38 Millimetern ist es fast dreimal so dick wie ein Samsung Serie 9, bietet aber im Gegenzug eine Fülle an Anschlussmöglichkeiten.

Allein vier USB-Ports mit dem 2.0-Anschluss stehen zur Verfügung und einer von ihnen kann auch wahlweise als eSATA für externe Festplatten genutzt werden. Leider fehlt noch die Möglichkeit ein USB 3.0-Gerät anzuschließen. Zu Gunsten der Kompatibilität findet man neben dem digitalen DisplayPort eine analoge VGA-Schnittstelle für den Anschluss eines Monitors oder TV-Geräts. HDMI scheint sich bei HP noch nicht so durchgesetzt zu haben – leider, denn immer mehr Monitore bieten diesen Anschluss als digitale Alternative an. Dafür bekommt man den schon fast selten gewordenen FireWire-Port geboten, der ebenfalls für flotte Datentransfers gut ist und so manchen Kamerabesitzer erfreut. Über den ExpressCard/54-Slot lassen sich noch weitere Schnittstellen installieren. Es folgen Headset-Buchsen, LAN-Anschluss, Modem-Port und Kensington-Schloss um das reichhaltige Angebot abzurunden. Für die Netzanbindung bietet das kleine Probook eine hohe Flexibilität mit Gigabit-Ethernet, schnellem WLAN, HSPA+ Modem (SIM-karte wird einfach unter der Wartungsklappe eingesteckt) des Herstellers, Bluetooth 2.1 und 56K-Modem analog. So können eigentlich keine Engpässe für die Datenübertragung auftreten. Was bei einem Business-Notebook keinesfalls fehlen darf ist der Docking-Port, der im Büro für die einfach und schnelle Verbindung mit weiteren Peripheriegeräten sorgt.

Für die sicherheit sorgt einerseits ein Fingerabdruckleser und andererseits ein TPM-Modul mit dem wohlklingenden Namen „Enhanced Pre-Boot Security“, das Unbefugten das Starten des Betriebssystems durch Passwortabfrage verweigert. All das wurde in ein sandgestrahltes, anthrazitfarbenes Vollaluminium-Gehäuse gesteckt, das trotz seiner Dicke einen besonders wertigen und eleganten auftritt hat – chefmäßig eben.

Im folgenden Bericht geht es mit den inneren Werten weiter, die das ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis rechtfertigen, die bei Anschaffungskosten von rund 900,- bei amazon auflaufen.

Probook 6360b (LY435EA)

Flink wie ein Wie­sel

Das kleine dicke Subnotebook der b-Serie gibt es in unterschiedlichen Ausstattungen, die bereits bei rund 750,- beginnen und rund 1.100 enden. Das hier vorgestellte Modell LY435EA liegt grob um 900,- und verblüffte die Tester von Notebookcheck.com durch eine überragende Performance, obwohl viele Konkurrenten mit schnelleren Prozessoren angetreten waren. Und trotz konventioneller Festplatte vermittelt das Probook eine angenehme gefühlte Anwendungsgeschwindigkeit, die man eher von einer SSD her kennt.

Für die ausgezeichnete Gesamtleistung ist vorrangig der Intel Core i5-2450M verantwortlich. Der Sandy Bridge Prozessor kann durch den Turbo Boost den Grundtakt von 2,5 GHz auf 3,1 GHz hochschrauben und auch die Leistung der Grafikeinheit HD3000 gleich mit 1,3 GHz verdoppeln. Multithreading ist für den Prozessor kein Fremdbegriff und gibt dem Rechenknecht noch mehr Leistung. Die 4 GByte Arbeitsspeicher entsprechen dem üblichen Notebook-Standard, können aber bei den niedrigen Preisen leicht verdoppelt werden. Als Festplatte dient eine Toshiba mit 500 GByte und 7.200 Umdrehungen, die das Versprechen auf hohe Performance leicht einhalten kann. Mit einem Durchschnittsdatendurchsatz von rund 80 MByte/s liegt sie deutlich über langsam drehenden Konkurrenten. Eine dedizierte Grafikkarte sucht man im Probook vergebens und lediglich der Intel HD3000-Chip ist für die Darstellung zuständig. Dank Intels Verbesserung des Treibers kann man mit der Grafikeinheit schon einiges anfangen. Videos in Full HD stellen keine Hürde dar und selbst so manches Siel, wenn man auf hohe Auflösungen und Detailstufen verzichtet, sind bedingt spielbar.

Da das Subnotebook auch unter ständiger Last nicht sonderlich warm wird, muss man mit dem dauernd drehenden Lüfter leben. Dafür kann man das Probook bedenkenlos auf den Schoß legen und in dieser Position arbeiten. Im Normalmodus ist es mit durchschnittlich 35 dB(A) zwar deutlich hörbar, aber nicht lästig. Als Standard-Akku verbaut HP einen 6-Zellen-Akku mit 52 Wh, der im Surfbetrieb mit WLAN rund 5,5 Stunden durchhalten kann – unter voller Last kommt er nur auf 1 Stunde und 15 Minuten. Optional bietet der Hersteller einen doppelt so starken Akku mit 9 Zellen und 94 Wh an, der die Mobilität deutlich verbessern kann.

Unterm Strich bekommt der Käufer ein edles und extrem stabiles Gehäuse mit ausgereifter Technik, die für eine sehr gute Gesamtperformance verantwortlich ist – beim 6360b kann man nichts falsch machen.

ProBook 6360b (LQ336AW)

Flot­ter Pro­zes­sor

Wer sich für das ProBook 6360B von HP entscheidet, ist in Sachen Anwendungsleistung auf der sicheren Seite. Der Grund: Das Subnotebook wird von einem aktuellen Intel-Prozessor angetrieben, der zahlreiche Anwendungen schnell und schnörkellos bearbeitet.

Konkret handelt es sich um einen Core i5-2520M. Er verfügt über zwei physische Kerne, kann dank HyperThreading vier Jobs gleichzeitig erledigen und ist außerdem dazu in der Lage, seinen Basistakt unter Volllast auf bis zu 3,2 GHz anzuheben (Turbo Boost). Selbst Anwendungen mit hoher Datenintensität sollten damit flott durchgezogen werden, beispielsweise die Bearbeitung von Bildern oder die Konvertierung von Videodateien. Unterstützung hierbei liefern vier GByte RAM, zudem bietet die Hardware eine 320 GByte große Festplatte und eine integrierte Intel HD Graphics 3000. Von letzterer darf man sich keine Wunderdinge erwarten, allerdings ist die Multimediaperformance für die Qualität eines Subnotebooks ohnehin nicht entscheidend.

Wichtiger ist vielmehr, dass der 13,3 Zoll messende Bildschirm (1.366 x 768 Pixel) mit einer entspiegelten Oberfläche ausgestattet und deshalb gegen ungünstige Lichtverhältnisse gewappnet ist. Zur Akkulaufzeit wiederum gibt es bisher noch keine Erfahrungsberichte. An Schnittstellen finden sich ein Kartenleser, ein DisplayPort zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Panel, ein analoger VGA-Port, drei USB 2.0-Buchsen sowie eine USB/eSATA-Kombo. Über letztere können Anwender schnelle Datentransfers realisieren. Abgerundet wird das Paket schließlich von integriertem WLAN, zudem kann das 1.900 Gramm schwere Subnotebook via Bluetooth drahtlos mit Peripheriegeräten kommunizieren.

Das HP ProBook 6360b ist zwar kein Leichtgewicht, dafür können der verbaute Prozessor und die gut bestückte Anschlussleiste umso mehr überzeugen. Wer sich für den 13-Zöller interessiert, findet ihn derzeit bei verschiedenen Internet-Händlern für rund 900 EUR.

Aus unserem Magazin:

Datenblatt zu HP ProBook 6360b

Bit (Betriebssystem) 64 Bit
Hardware Intel-CPU
UMTS fehlt
Notebook-Typ
Einsatzbereich
Business-Notebook fehlt
Gaming-Notebook fehlt
Multimedia-Notebook fehlt
Office-Notebook fehlt
Outdoor-Notebook fehlt
Bauform
Subnotebook vorhanden
Ultrabook fehlt
Netbook fehlt
Display
Displaygröße 13,3"
Displaytyp Matt
Displayauflösung 1366 x 768 (16:9 / WXGA)
Hardwarekomponenten
Prozessor
Prozessor-Kerne 2
Speicher
Arbeitsspeicher (RAM) 4 GB
Konnektivität
WLAN fehlt
LTE fehlt
Bluetooth vorhanden
NFC fehlt
Ausstattung
Betriebssystem Windows 7
Optisches Laufwerk DVD-Brenner
Abmessungen & Gewicht
Gewicht 1900 g

Weitere Tests & Produktwissen

Tests zu ähnlichen Produkten: