ohne Note
3 Tests
keine Meinungen
Meinung verfassen
Aktuelle Info wird geladen...

Google Glass im Test der Fachmagazine

  • ohne Endnote

    3 Produkte im Test

    „... Der Vorteil der Glass: Sie sitzt direkt auf den Augen und trägt sich sehr komfortabel. ‚Nach wenigen Schwüngen vergesse ich die Brille völlig‘, meint Golfexperte Sven Henig: Leider hält sie bei intensiver Nutzung kaum 60 Minuten mit einer Akkuladung durch, ein kurzer Blick aufs Display muss also reichen. Weitere Funktionen – etwa das Einblenden versteckter Fahnen per Augmented Reality – sind nicht an Bord. ...“

    • Erschienen: Juni 2013
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    Bedienung: „gut“;
    Bildqualität (Display): „zufriedenstellend“;
    Tonqualität (Knochenschall): „schlecht“;
    Fotoqualität: „zufriedenstellend“;
    Videoqualität: „zufriedenstellend“;
    Akkulaufzeit: „sehr schlecht“.

    • Erschienen: September 2013
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    „... Jeder möchte die Datenbrille aufsetzen und das Gadget mit der eigenen Stimme erleben. Klar, noch ist Glass ein Prototyp mit eingeschränkter Laufzeit – doch was Google bereits an funktionierenden Anwendungen demonstriert, macht bei Technikfans schon jetzt Lust auf mehr.“


    Info: Dieses Produkt wurde von Computer Bild in Ausgabe 26/2014 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

Einschätzung unserer Autoren

Glass

Die neue Art der Medien­welt

Mit Googles Glass wird eine Revolution in der Computerwelt stattfinden, wie man sie bislang noch nicht gesehen hat. Denn eigentlich handelt es sich um einen tragbaren Computer, den man wie eine Brille benutzt und die gewohnte Anzeige durch ein Head-Mounted-Display (HMD) ersetzt und direkt vor dem Auge sichtbar macht. Glass kann all die Dinge, die durch die so erfolgreichen Smartphones angeboten werden, jedoch hat man dabei die Hände frei und kann sich anderen Dingen als der Technik widmen.

Technische Ausstattung

Der wie ein halbrundes Brillengestell gestaltete Mini-Computer beherbergt im Inneren eine überwältigende Technik im Kleinstformat. Diese ist im seitlichen Bügel untergebracht und beinhaltet neben der Stromversorgung die gesamte Hardware. Das Android-Betriebssystem (4.0.4) wird auf einem 16 GByte großen Mikrochip gelagert und bietet die Nutzung der zurzeit möglichen Anwendungen. Dem Nutzer bleiben von der Gesamtspeicherkapazität noch satte 12 GByte für den eigenen Speicherbedarf übrig. Angetrieben wird Glass durch einen ARM Cortex-A9-Prozessor mit zwei Kernen, der mit als OMAP4430 gekennzeichnet wird. Die beiden Kerne des 45-Nanometer-Prozessors arbeiten mit 1 bis 1,2 GHz Taktfrequenz und werden von 1 GByte DDR2-Arbeitsspeicher unterstützt. Dabei soll der freie Speicher eine Kapazität von 682 MByte aufweisen. Die Bildinformationen für die prismatische Darstellung vor dem Auge (Auflösung 640 x 360 Bildpunkte) kommen von der integrierten GPU namens PowerVR SGX540. Die Prozessor-Grafikkarten-Kombination kennt man bereits von diversen Smartphones wie auch vom Kindle Fire. Die Soundübertragung erfolgt direkt auf den Schädelknochen hinter dem Ohr. Die Steuerung erfolgt primär über die Sprache, jedoch sind sehr viele Sensoren integriert, die auf Bewegungen und Erdanziehung reagieren und Aktionen auslösen können. Zusätzlich kann das Touchpad im Rahmen des Brillenbügels zur Steuerung genutzt werden. Gleichzeitig misst Google Glass die Umgebungshelligkeit und stellt sich mit der Anzeige und der Kamera darauf ein. Diese kann Fotos mit 5 Megapixel aufnehmen und die Videoaufzeichnung erfolgt mit 720p. Als Verbindungsmöglichkeiten stehen WLAN und Bluetooth als drahtlose oder Micro-USB als kabelgebundene zur Verfügung.

Unterm Strich

Kein anderes Gerät der IT-Welt konnte bislang den Komfort und die Leistungsfähigkeit des Google Glass anbieten, dessen Anschaffungskosten deutlich über der 1.000-EURO-Grenze liegen werden. Trotzdem wird Glass für viele Anwender ein „must have“, da die Möglichkeiten deutlich jenseits eines Smartphones liegen.

Aus unserem Magazin: