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Glass 2

Intel visiert Wis­sen­schaft und Unter­neh­men an

Das Projekt Glass steht unter einem schlechten Stern: Seit dem Start der offenen Testphase mehren sich die negativen Schlagzeilen für Google. Wann immer die Datenbrille in den Medien auftaucht, geht es weniger um die eigentlich hoch interessanten Möglichkeiten der neuen Technologie sondern vor allem um die Verletzung der Privatsphäre Dritter oder Konflikte mit dem Gesetz – etwa wenn in den USA Glass-tragende von der Polizei angehalten werden. Wer auch immer eine solche Brille trägt, steht quasi von Anfang an unter dem Generalverdacht, indiskret mitzufilmen und die Brille unlauter zu verwenden.

Absatzzahlen des ersten Modells fallen schlecht aus

Das hat auch Google mitbekommen und vor einiger Zeit einen Leitfaden für Nutzer der Datenbrille herausgegeben. Doch alles Gegensteuern hat nichts geholfen: Seitdem die Brille in den USA frei verfügbar ist, macht sie vor allem negative Schlagzeilen und die Absatzzahlen sind minimal. Auf eBay gehen Glass-Modelle für Schleuderpreise weg und laut Medienberichten wenden sich auch immer mehr Entwickler und Unternehmen vom Projekt Glass ab. Dennoch ist noch nicht aller Tage Abend und Google will wohl eine neue Version auf den Markt bringen.

Neuer Chiplieferant

Dies berichtet zumindest das Online-Magazin areamobile.de mit Berufung auf das „Wall Street Journal“. Demnach will Google schon 2015 die nächste Version marktreif haben, diesmal mit einem neuen Chipsatzlieferanten als Partner. Anstelle von Texas Instruments soll dann Intel einspringen. Und Intel hat offenbar ganz eigene Vermarktungspläne. So soll die Datenbrille diesmal weniger an Privatkunden gerichtet sein, sondern vor allem in Unternehmen und in der Forschung Verwendung finden.

Datenbrille soll diesmal effizienter arbeiten

Dafür wäre dann aber in der Tat eine deutlich leistungsstärkere Hardware vonnöten. Die Google Glass 2 soll aber vor allem energieeffizienter arbeiten als das bisherige Modell, dem nach sehr kurzer Zeit die Puste ausgeht. Denn wer mit der Brille bislang intensiv fotografiert oder gar filmt, muss nach drei oder vier Stunden eine Steckdose aufsuchen – und das kann nicht der Sinn eines solch hoch mobilen Gerätes sein. Man darf also gespannt sein, was Google diesmal aus dem Hut zaubert.