Asus HD7970-DC2-3GD5 Test

(Grafikkarte)
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Asus HD7970-DC2-3GD5
Produktdaten:
  • Grafikspeicher: 3072 MB
  • Kühlung: Aktiv
  • Typ: PCI-Express 3.0
  • Chiptakt: 925 MHz
  • Speichertyp: GDDR5-SDRAM
  • DirectX-Version: 11,1
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Einschätzung unserer Autoren

HD7970-DC2-3GD5

Leistungsstark und einfach nur cool

Der AMD Radeon Tahiti-Chip bleibt wohl den Rest dieses Jahres das Beste, was der Chiphersteller zu bieten hat, da die Folgegeneration Radeon HD 8000 erst gegen Weihnachten erwartet wird. So lohnt sich noch immer die Ausgabe bei amazon von rund 430 EUR, um ganz vorne mitzuspielen. Genügend Platz sollte man in jedem Fall für den Direct Cu II-Boliden im Gehäuse anbieten können, denn die Größe ist beeindruckend.

Karten-Layout

Die beeindruckende Größe der HD7970 liegt nicht in der Gesamtlänge von 282 Millimetern, die man bei vielen anderen leistungsstarken Grafikkarten antrifft, sondern in der Höhe. Man muss nämlich gleich drei Slotblenden auf der Gehäuserückseite freihaben und auch den entsprechenden Platz auf dem Mainboard, um den Boliden fixieren zu können. Die kupferne Baseplate leitet die Abwärme über dicke, ebenfalls aus Kupfer bestehenden Heatpipes direkt vom Grafikkern zu den Aluminiumlamellen. In der schwarzen Abdeckung des Kühlsystems sind zwei leistungsstarke, aber sehr leise Lüfter integriert, die für eine effiziente Kühlung sorgen. Mit der Möglichkeit, die sich Hotwire nennt, kann der Nutzer direkt an den Spannungsreglern Drähte anbringen, die das Auslesen und Steuern der verschieden Spannungen ermöglicht. Bei der Stromversorgung hat der Hersteller nicht gespart und der Grafikkarte gleich 12 Phasen spendiert, die von zwei 8-Pin-Steckern des Netzteils gespeist werden – der maximale Stromverbrauch wird mit 300 Watt angegeben. Gleich sechs Monitoranschlüsse werden in Form von zwei DVI-(I + D) und vier DisplayPorts angeboten.

Taktfrequenzen

Die hier vorgestellte HD7970-DC2-3GD5 ist die langsamste der drei Tahiti-Karten und bietet ab Werk einen GPU-Takt von 925 MHz an. Die 3 GByte GDDR5-Module werden mit 1.375 MHz getaktet (effektiv 5.500 MHz) und über ein 384 Bit breites Interface angebunden. Da sich die Karte physikalisch nicht von der OC- und TOP-Version unterscheidet, wird hier das Spielfeld für den Übertakter eröffnet. Die ausgezeichnete Kühlung und die stabile Stromversorgung laden regelrecht zu OC-Experimenten ein. Die 1-GHz-Grenze ist leicht zu überwinden und mit etwas Geschick kann man auch noch 10 Prozent dazulegen. Dann wird die 7970er bei 1.000 MHz rund 37 Prozent schneller als eine GTX680 im Referenzdesign.

Kaufempfehlung

Wer ganz vorne auf einer Gamer-Veranstaltung rangieren will, kommt meist um die Anschaffung einer Asus Radeon HD 7970 nicht herum und spart dabei noch Geld im Vergleich zum direkten Nvidia-Gegner.

Autor: Christian

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