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Produktdaten:
Prozessortyp: AMD FX
Sockeltyp: Sockel AM3+
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AMD FX Serie (Piledriver) im Test der Fachmagazine

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    • Ausgabe: 24/2012
    • Erschienen: 11/2012

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    „... Unterm Strich bekommt man mit dem neuen FX für etwas weniger Geld den schnelleren Prozessor von AMD als von Intel. Dafür muss man allerdings nicht nur mehr Abwärme und damit Lärm in Kauf nehmen ...“  Mehr Details

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Einschätzung unserer Autoren

FX Serie (Piledriver)

Die Piledriver kommen

Eigentlich sollten die Bulldozer-Prozessoren schon alles klar machen und die Zweifel an der Leistungsfähigkeit der AMD-Prozessoren beiseiteschieben. Hier wurden die hochgeschraubten Erwartungen der AMD-Gemeinde sofort im ersten Benchmark-Gang eines Besseren belehrt und herb enttäuscht. Im zweiten Anlauf lief es dann dank deutlicher Verbesserungen in der neuen Piledriver-Architektur deutlich angenehmer für die Nutzer von AM3+-Mainboards und die neue FX-Serie konnte mit sehr moderaten Anschaffungskosten bislang überzeugen.

Piledriver-Verbesserungen

Am Bulldozer-Prinzip mit unterschiedlichen Modulen, die sich bestimmte Aufgabenbereiche teilen und zwei „Kerne“ enthalten wurde bei den neuen Piledriver (deutsch: Ramme, Rammgerät) festgehalten. So präsentiert sich die FX-Serie mit zwei, drei und vier Modulen, die logischweise mit vier, sechs und acht kernen bestückt sind. Die unter dem Codenamen Vishera veröffentlichten Prozessoren verfügen über eine deutlich verbesserte Sprungvorhersage und eine zeitliche Optimierung der Integerberechnungen. Der Instruktionsbaum wurde um FMA3 und F16C erweitert sowie die Kommunikation zwischen L1- und L2-Chache. Die gleichzeitige Senkung des Stromverbrauchs findet man besonders in den Modellen mit einer TDP (Thermal Design Power) von 95 Watt. Durch die nach wie vor rückständige Fertigung im 32-Nanometer-Prozess liegt der Stromverbrauch jedoch noch über den Intel-Konkurrenten, die eine Schrumpfung ihrer Fertigungsprozesse auf 22 Nanometer voll im Griff haben. Trotzdem konnte AMD die Leistungsfähigkeit gegenüber den Bulldozer-Vorgängern um rund 15 Prozent steigern und macht die FX-Serie gerade in Gamer-Kreisen besonders interessant.

Modelle

Die kleinen Vierkerner werden mit Taktfrequenzen von 3,8 bis 4,2 GHz angeboten und verfügen über 4 MByte L2- plus die gleiche Menge als L3-Cache. Etwas exotischer kommen die FX-6300er mit sechs Kernen daher und bieten 6 MByte L2- plus 8 MByte L3-Cache. Die großen Achtkerner der FX-8300-Serie bieten dann je 8 MByte in beiden Cache-Leveln an. Alle neuen Piledriver-CPUs kommen ohne Grafikeinheit aus, und können mit einer TDP von 95 oder 125 Watt geordert werden. Neben der Turbo-3.0-Unterstützung ist ihnen auch der Speichercontroller für Module mit 1.866 MHz gemeinsam.

Unterm Strich

Die CPUs der FX-Serie können eine breite Performace-Spanne abdecken und sind allgemein für wenig Geld erhältlich. Zumal die dazu passenden Mainboards mit AMD 900 Chips auch im unteren Segment angesiedelt sind, macht sich dien Anschaffung für viele auf längere Sicht bezahlt.

Passende Bestenlisten

Datenblatt zu AMD FX Serie (Piledriver)

Prozessortyp AMD FX
Sockeltyp Sockel AM3+
Plattform PC

Weiterführende Informationen zum Thema AMD FX Serie (Piledriver) können Sie direkt beim Hersteller unter amd.com finden.

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