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Produktdaten:
Dis­play­größe: 10"
Arbeitsspei­cher: 1 GB
Betriebs­sys­tem: Android
Gewicht: 500 g
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Einschätzung unserer Autoren

Sepp

Ein­stei­ger-​Tablet mit eini­gen Schnit­zern

Österreichisch ist nicht gerade die Elektroniknation schlechthin. Und so versuchen Unternehmen aus der Alpenrepublik immer wieder mit Selbstironie zu punkten. So auch das Unternehmen Alpentab, dessen Name bereits eine augenzwinkernde Hommage an die Herkunft ist. Auch die Produktnamen sind ironische Anspielungen liebevoller Natur: Ein 10-Zoll-Tablet heißt zum Beispiel schlicht Sepp. Besagtes Alpentab Sepp richtet sich dabei an das unterste Preissegment, hat aber selbst für das wenige Geld (ca. 130 Euro) leider nur wenig zu bieten.

Schwaches Display mit miesen Blickwinkeln

Schon der erste Blick aufs Display zeigt einem, dass man hier viele Kompromisse eingehen muss. Denn mit lediglich 1.024 x 600 Pixeln auf 10,1 Zoll Bilddiagonale ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Solche Auflösungen bieten einfache Handys auf 4,5 Zoll. Die Folge ist ein pixeliges, leicht unscharf wirkendes Bild. Hinzu kommt, dass der Touchscreen des Sepp Nutzerberichten zufolge schlechte Blickwinkel bieten soll – schon einige Grad Abweichung von der Mittelposition sorgen für blasse Farben und schließlich für unleserliche Schrift.

Fußlahmer Chipsatz, wenig Speicher

Der Chipsatz ist ein veralteter Rockchip mit vier Prozessorkernen, der von einem Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Das ist nicht viel und dürfte bei der Bedienung zu einzelnen Rucklern und Denksekunden führen. Auch der Medienspeicher fällt mit 4 Gigabyte klein aus, das Betriebssystem Android 4.4 frisst davon schon sicherlich 3 Gigabyte auf. Viele Apps kann man also nicht installieren, denn auf einer Speicherkarte kann man in der Regeln nur Videos, Musik und Office-Dateien auslagern, nicht aber Programme.

Auch die restliche Ausstattung kann nicht überzeugen

Die restliche Ausstattung entspricht ungefähr dem, was man in dieser Klasse erwarten darf. Doch selbst hier leistet sich das Alpentab Sepp noch Schnitzer. Die magere 0,3-Megapixel-Frontkamera besitzt Testern zufolge ein sehr eingeschränktes Aufnahmefeld, so dass man das Tablet schon sehr genau in einer perfekten Entfernung halten muss, damit das Gesicht wirklich beim Skypen erfasst wird. Auch die 2-Megapixel-Kamera auf der Rückseite soll stark verschwommene und überbelichtete Bilder erzeugen – ist also eigentlich nutzlos. Spezielle Eigenschaften hat das Sepp ansonsten nicht. Kurz: Es dient etwas Couch-Surfen und E-Mails lesen, mehr ist mit dem Gerät eigentlich trotz sympathischem Auftritts nicht drin. Da gibt es in dieser Preisklasse einfach schon vielfach Besseres.

Datenblatt zu AlpenElectronics Sepp

Display
Displaygröße 10"
Speicher
Arbeitsspeicher 1 GB
Speicherkapazität 4 GB
Erweiterbarer Speicher vorhanden
Hardware & Betriebssystem
Betriebssystem Android
Ausgeliefert mit Version Android 4
Prozessorleistung 1,2 GHz
Abmessungen & Gewicht
Gewicht 500 g
Verbindungen
Bluetooth vorhanden

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