Webgalerien: Microstock-Portale im Vergleich - Große Unterschiede bei Preisen und Ästhetik

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fotoagenturen-im-testDie Zeitschrift ''Macwelt'' hat sechs Microstock-Portale miteinander verglichen. Auf diesen Portalen können Fotografen ihre Bilder verkaufen – meist zu sehr günstigen Preisen. Doch der Vergleich zeigte: Im Detail sind die Portale sehr unterschiedlich. Die Unterschiede betreffen die Preise, aber auch die Strukur der Seiten, die Geschäftsbedingungen und die Ästhetik der angebotenen Bilder. Während beispielsweise die Bildagentur iStockphoto.com auf Masse setzt und preiswerte Werbefotos anbietet, ist fotocommunity.net eher auf die Präsentation der Fotografen selbst ausgerichtet.

iStockphoto.com zählt zu den Alphatieren der Branche und verfügt über 4,5 Millionen Fotos. Die Internetseite bietet ein aufgeräumtes, übersichtliches Layout und informiert außerdem auf Deutsch. Die Preise richten sich nach der Masse der eingekauften Bilder: Je mehr, umso billiger. Ein weiterer ''Branchenriese'' ist Shutterstock. Verkauft werden die 6 Millionen Fotos mit Hilfe eines Abo-Systems. Hier waren die Preise stärker gestaffelt als bei den anderen Anbietern. Zudem werden die Fotos auch nach Bildgröße berechnet. Hier heißt es: Je größer, umso teurer. Eine ebenfalls ''konventionelle'' Bildagentur ist die Seite pitopia.de. Vor allem wer Bilder zum Thema 'Essen & Trinken' sucht, wird hier fündig. Noch ist das Angebot der Agentur mit 200.000 Bildern jedoch eher klein. Dafür wurden die Preise übersichtlich gestaltet. Zudem stehen die Fotografen selbst mehr im Vordergrund und Teile des Erlöses werden von pitopia.de an soziale Projekte weiter gereicht. Die Internetseite photocase.de stellt zunächst ihren Communitiy-Charakter mehr in den Vordergrund. Doch kaufen und verkaufen kann man auch hier. Dabei erhält der Fotograf 60 Prozent des Erlöses, was vergleichsweise viel ist. Die Ästhetik der Fotos setzt auf Innovation. Es dominieren Bilder aus der Street Photography, Schwarz-Weiß und experimentelle Aufnahmen. Weniger eine Verkaufs-, als vielmehr eine Vermittler-Seite ist die Internetseite fotocommunity.net. Auch hier wird Wert auf weniger kommerzielle Bilder gelegt. Fotografen können ihre Bilder ausstellen und Informationen über ihre eigene Internetseiten und ähnliches anbieten. Das öffnet Kaufinteressenten einen Weg zu ihnen. Gespeichert sind 16 Millionen Fotos – eine gigantische Auswahl.

Hier finden Sie alle sechs Microstock-Portale in einer Übersicht mit dem jeweiligen Testfazit.

Autor: Anne K.