Fotobücher: Fotobücher zum Bestellen

fotobucher-im-testDie Zeitschrift ''Computer'' hat neun Anbieter von Fotobüchern getestet. Die Bücher werden von den Kunden selbst mit Hilfe einer Software aus den eigenen Fotos erstellt, dann via Internet an den Anbieter übertragen und dieser druckt, bindet und schickt sie zurück zum Fotografen. Die Redakteure der Zeitschrift haben die Bücher mit eigenen Augen und zusätzlich im Labor geprüft und bewerten auch die Software. Ärgerlicherweise mussten sie feststellen, dass bei beinahe allen Büchern im Test die Ecken vom Transport eingedrückt waren – selbst beim Testsieger Pixum.de.

Pixum.de bot eine sehr einfach zu handhabende Software – das wird als positiv bewertet. Dasselbe Programm wird auch vom Anbieter dm-digifoto.de genutzt. Diesen Hersteller übertrumpfte Pixum jedoch damit, dass das fertige Buch bei Lieferung in einem festen Karton verpackt war. Dennoch waren auch hier eingedrückte Buchecken feststellbar – wie bei fast allen Büchern im Test. Dem DM-Fotobuch bescheinigen die Testredakteure die beste Bildqualität von allen – das entschieden sie nach dem eigenen Sichttest. Die Labortests vieler Bücher glichen sich, doch das menschliche Auge kann noch feinere Unterschiede ausmachen. Leider ist der Sieger in Sachen Bildqualität recht teuer: Eine Seite kostete 96 Cent. Die kräftigsten Farben und stärksten Kontraste wies das Buch von photodose.de auf. Damit entsprachen die gedruckten Bilder fast den Originalfotos. Mit bloßem Auge wirkten die Bilder allerdings etwas blass, aber auch natürlicher als manch übersättigtes Erzeugnis. Die Software von photodose.de ließ sich insgesamt ''gut'' bedienen, so die Einschätzung. Außerdem ist dieser Anbieter der preiswerteste von allen Testkandidaten und verlangt 37 Cent pro Seite. Ebenfalls die Note ''gut'' erhielt Fotoclicks. Allerdings waren die Fotografien allesamt leicht rotstichig und feine Details wurden nicht mehr wiedergegeben. In hellen Bildbereichen trat zudem ''deutliches'' Bildrauschen auf, was etwas unnatürlich wirkte. Dafür war die Bindung des Buchs ''in Ordnung'' und die Software glänzte mit vielen Funktionen, mit denen die Fotos verbessert werden können. Ähnliche Funktionen bot auch das Programm vom Anbieter Foto Quelle. Aber hier ist Vorsicht geboten: Die Verbesserungen führten ganz im Gegenteil zu Verschlechterungen – viele Details verschwanden durch die Bearbeitung, auch wenn Kontraste und Farben brillanter wurden. Zudem war die Bedienung der Software nicht ganz einfach und nahm viel Zeit in Anspruch. Noch ein Minuspunkt wurde vergeben: Die Übertragung des fertigen Buches über das Internet ''dauert eine Ewigkeit'', so der Testredakteur.
Außer den hier vorgestellten Fotobüchern mit Testnote ''gut'' konnten alle anderen Anbieter nur die Note ''befriedigend'' im Test erreichen. Nur ein Fotobuch erhielt die Note ''sehr gut'' für die Verpackung, was bedeutet, dass die Buchecken nicht eingedrückt werden: Das Buch von Lidl.

Wenn Sie sich über alle Anbieter informieren möchten, finden Sie sie hier in einer Übersicht mit dem jeweiligen Testergebnis.

Autor: Anne K.