Fotobücher: Fotobücher online bestellen

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Softcover Cewe Fotobuch Mini Softcover Cewe Fotobuch Mini

Die einzelnen Angebote der zahlreichen Online-Dienstleister zu vergleichen, um das für sich geeigneteste Produkt herauszusuchen, fällt schwer. So bieten diese unterschiedliche Formate, Einbände, Bindungen, Druckverfahren und Seitenzahlen an. Werden Fotobücher einzelner Anbieter getestet, hängt die Qualität des Buches teilweise auch von den gewählten Parametern ab. Ein Buch im Digitaldruck ist demnach nicht mit einem Echtfotobuch zu vergleichen, ein kleines Buch ist preisgünstiger als ein großes Buch und eines mit 100 Seiten wird in der Regel teurer sein als eines mit nur 25 Seiten.

Fotobuch XXL Hardcover von Pixum Fotobuch XXL Hardcover von Pixum

Format und GrößeDie meisten Online-Bilderdienste bieten für den Druck neben Hoch- und Querformat auch den Print von quadratischen Fotobüchern in unterschiedlichen Größen an. Die Pocketvariante liegt meist bei 10 x 15 oder 14 x 14 Zentimetern, klassische Formate liegen um die 27 x 20 Zentimeter und XXL-Varianten locken mit 28 x 36 Zentimetern und mehr. Um es einfacher auszudrücken: man findet häufig die klassischen Seitenverhältnisse 3:4, 2:3 oder eben 1:1. Fotografiert man hauptsächlich im Querformat eignet sich auch das entsprechende Fotobuch zu wählen. Hat man dann doch ein, zwei Bilder im Hochformat, kann man diese auch nebeneinander auf eine Seite setzen.

Filz Fotobücher mit Filz-Einband von PosterXXL

Einband Ein Softcover ist preisgünstiger als ein Hardcover. Zudem ist es flexibel, lässt sich rollen, ist aber auch anfällig für Knicke und macht sich als Zierde im Bücherregal weniger gut. Als Gebrauchsgegenstand mit Magazincharakter, etwa einer eigenen Kochrezeptesammlung oder auch als Portfolio kreativer Arbeiten ist es eine gute Variante. Ein Hardcover-Fotobuch wirkt hochwertiger, ist aber auch teurer. Das Hardcover kann bedruckt werden, aber auch Leinen- oder Ledereinbände sind gängige Varianten, die eine edle Wirkung aufweisen. Manche Unternehmen bieten dazu noch individuelle Prägungen an. Interessant, aber weniger verbreitet ist das Filzcover. PosterXXL und Fujidirekt haben es in ihrem Sortiment.

Leinencover Leinencover von Photodose

BindungAuch bei der Bindung ist die Auswahl groß, ist aber gegebenenfalls an der Auswahl eines bestimmten Einbands oder auch eine Buchgröße gekoppelt. Die Klebe- beziehungsweise Leimbindung eignet sich vor allem bei vielen Seiten, ist sie allerdings schlecht ausgeführt, können Seiten sich schnell lösen. Außerdem verschwindet ein Teil der Information in der Buchmitte. Fotohefte werden mit Metallklammern verbunden. Die auch als Rückenstich- oder Heftbindung bekannte Form geht nur bei wenigen Seiten, ist aber recht preiswert. Ebenfalls preiswert ist die Spiralbindung wie bei einem College-Schreibblock. Allerdings neigt diese Variante zur Materialermüdung an den gestanzten Löchern. Bei der Leporellobindung werden Seiten übergreifend verklebt, so dass sie planlagig ausbreitbar sind. Die Art der Bindung eignet sich vor allem bei ausbelichteten Fotobücher oder zur Darstellung von Panorama-Bildern. Bei der Klemmbindung werden die Fotobuch-Seiten am Falz zusammengepresst – eine sehr stabile Variante. Schließlich gibt es noch die Schraubenbindung, die vor allem bei den hochwertigen Ledereinbänden zum Tragen kommen kann. Der große Vorteil dieser Bindungsart ist, dass Seitenreihenfolge und -anzahl nachträglich verändert werden kann, da sich die Schrauben lösen lassen. Häufig ist es aus diesem Grund möglich beim entsprechenden Anbieter einzelne Fotoseiten nachzubestellen.

Druckverfahren
Der Echtfotodruck ist eine Ausbelichtung auf Fotopapier. Die Seiten des Fotobuches sind dann dicker, da man zwei Drucke aneinanderklebt oder aber nur Vor- und Rückseite am Seitenende miteinander verbunden sind. Mit der Ausbelichtung können Bilddetails besser dargestellt werden, da ein größerer Farbraum zur Verfügung steht als bei einem CMYK-Farbaufbau und Druckraster komplett entfallen. Allerdings bieten die wenigsten Dienstleister ein großes Sortiment an Echtfotobüchern an, die zudem nicht mehr als 100 Seiten dick sein dürften. Beim Digitaldruck ist bedeutend mehr möglich und die Fotobücher wirken wie echte Kunstdrucke aus der Buchdruckerei. Allerdings muss man bei der Planung die Bindung berücksichtigen. Bilder, die über zwei Seiten laufen, könnten unschön durch einen Strich in der Mitte geteilt werden. Schließlich wird das Bild wie oben bereits beschrieben im CMYK-Farbraum gerastert, was aber kaum mit dem bloßen Auge sichtbar ist.

Autor: Marie M.