fotobucherIn der Druckqualität schenken sich die Fotobücher zum Selbermachen kaum etwas, dafür aber im Preis. Zu diesem Fazit kommt die Zeitschrift „Macwelt“, die selbstgemachte Fotobücher von zehn Online-Bilderdiensten drucken und sich zuschicken ließ. Am teuersten kam dabei iPhoto Fotobuch von Apple, das beste Gesamtpaket hingegen biete CeWe. Eine „sehr gute“ Alternative zu iPhoto wiederum sei Photographerbook.

Das Selbermachen von Fotobüchern geht einfach von der Hand. Das Buch wird mit einem Gestaltungsprogramm erstellt, via Internet an einen Online-Dienst versandt, und nach ein paar Tagen liegt es fertig im Briefkasten. Bei Apple bezahlt man allerdings die bequeme Lieferung mit einem „unverschämt“ („Macwelt“) hohen Versandkostenaufschlag von knapp zehn Euro. Zum Vergleich: bei CeWe sind es 2,60 Euro. Diese Kosten lassen sich bei CeWe sowie FujiColor sogar ganz sparen, da die Fotobücher bei Handelspartnern vor Ort selbst abgeholt werden können – etwa in einer DM-Drogerie oder in einer Media Markt Filiale. Außerdem liegen auch die Preise für das Fotobuch bei CeWe deutlich unter denen von Apple.

Das Preis-Argument ist auch darum interessant, weil nach Meinung von „Macwelt“ die Unterschiede in der Druckqualität kaum wahrzunehmen sind. Alle Bilderdienste lieferten Fotobücher mit einer Verarbeitung auf hohem Niveau ab, die Produkte selbst wirkten „professionell und hochwertig“. Die Druckqualität entspreche in etwa dem Zeitschriftendruck.

Bei näherem Hinsehen entpuppten sich die Fotobücher von Photographerbook, Fotobuch.de (Zweitplatzierter Dienst im Gesamtranking) sowie Apple als eine Spur hochwertiger als die der Konkurrenz. Photographerbook kann außerdem mit seiner Papierauswahl punkten und liefert als einziger Kandidat ein hochglänzendes UV-Lack-Finish. Mac-User dürfte es außerdem interessieren, dass Photographerbook auch die Importmöglichkeit eines iPhoto-Fotobuchs ermöglicht.

Apple wiederum stach durch die leichteste Bearbeitung des Fotobuches sowie aufgrund seiner „schicken Vorlagen“ heraus. Außerdem lässt sich bei ihm als einziger ein bedruckter Umschlag und eine aufwendige Bindung ordern. Übrigens: Die Bestellung des Fotobuches klappte meistens problemlos, da die Anbieter eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfügung stellen. Ausnahme: Bei MyPhotobook.de stellte sich die Prozedur als vergleichsweise umständlich heraus.

Autor: Wolfgang