Gaming-Headsets: Kopfhörer-Mikro-Kombis zwischen 35 und 280 Euro im Test

  • Gefiltert nach:
  • Kopfhörer-Mikro-Kombis zwischen 35 und 280 Euro im Test
  • Alle Filter aufheben

Headsets für SpielerDie Zeitschrift „PC Games Hardware“ hat acht acht Headsets für Spieler von drei Redakteuren testen lassen. Die Preisspanne der Geräte war dabei sehr groß und reichte von etwa 35 bis zu 280 Euro. Unangefochtener Testsieger wurde das teuerste Modell des Tests, das Beyerdynamic MMX 300. Doch auch das um einiges günstigere SpeedLink Medusa NX 5.1 Gaming Headset ist laut PCGH ein „Top-Produkt“. Auf den dritten Platz schließlich kam das Sennheiser PC 350. Als gut & günstig wiederum stuften die Redakteure das Koss PC Headset SB-45 ein.

„Edelheadset zum Luxuspreis“: So lautet in Kurzform das Ergebnis der Redakteure zum Beyerdynamic MMX300 nach den ausgiebigen Hör- und Tragekomforttests. Rund 280 Euro gilt es nämlich leider zu investieren, um in den Genuss des einfach „großartigen Headsets“ (PCGH) zu kommen. Die Bewertung der Redakteure strotzt nur so vor lobenden Ausdrücken. Der Tragekomfort wird als „fantastisch“ beschrieben, gleichgültig, für welche Ohrform, oder wie lange die Spielesession auch dauern mag mag. Außengeräusche werden perfekt abgeschirmt (ideal für LAN-Partys oder nervende Geschwister), der Hochtonbereich sei „optimal“, und auch der (sehr leise) Bass ließ nicht viel zu wünschen übrig.

Wenn das persönliche Budget leider nicht für das MMX 300 ausreicht, ist laut PCGH das SpeedLink Medusa NX 5.1 Gaming Headset eine sehr gute „zweite“ Wahl. Das „Top-Produkt“ war der „heimliche Held“ der Redaktion – was zum einen an seinem Preis von knapp 70 Euro liegt, zum anderen jedoch auch an der Qualität des Headsets. Bei der Wiedergabe der Spiel-Explosionen braucht es sich hinter dem Testsieger nicht zu verstecken, die separaten Lautsprecher für Bass, Front, Rear und Center lassen die Geräusche aus allen Richtungen gut orten, die Klangqualität zum Vorgänger Medusa 5.1. Pro Gamer ist insgesamt ein wenig besser – und auch in puncto Tragekomfort schmeichelt das Headset jeder Kopf- und Ohrenform.

Rund 50 Euro teurer ist das Sennheiser PC 350, bietet dafür aber einen hohen Tragekomfort (selbst bei großen/leicht abstehenden Ohren), schirmt die Außengeräusche ebenfalls sehr gut ab und liefert eine hohe Sprachqualität. Der Bass ist noch leiser gestimmt als beim Testsieger, lasse jedoch „feine Details“ erkennen. Explosionen würden jedoch „etwas dürftig“ klingen – das Headset ist also nichts für Spieler, die es akustisch eher martialisch lieben, und deshalb mit dem Beyerdynamic beziehungsweise dem Medusa besser dran sind.

Das Urteil gut & günstig hatte sich in den Augen/Ohren das günstigste Headset im Testumfeld, das Koss PC Headset SB-45, redlich verdient. Es kostet nur knapp die Hälfte des Medusa und lieferte im Test gute Klangergebnisse ab. Einige Abstriche an Bass-Wucht müssen jedoch gegenüber den Top-Geräten in Kauf genommen werden. Im Hochtontest wiederum spielte es das etwas teurere Creative Labs HS-950 an die Wand.

Autor: Wolfgang