Motorradjacken: Überwiegend trocken und warm - Zehn Ganzjahres-Modelle für Biker

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Die aktuell im Handel erhältlichen Ganzjahres-Textil-Jacken halten Biker überwiegend trocken und warm. Zu diesem positiven Ergebnis kam die Zeitschrift „Motorrad“ nach einem Test von zehn Modellen aus einem Preissegment zwischen 250 und 400 Euro. „Kauftipp“ der Redaktion wurde die Alpinestars Space Drystar, Testsieger dagegen die IXS Sirakus II.

Doch trotz aller Freude über das insgesamt erfreuliche Ergebnis: Die Note „sehr gut“ konnte „Motorrad“ nur an eine einzige der Testkandidatinnen vergeben. Die IXS Sirakus II ist zugleich hochfunktionell und sehr gut ausgestattet. Von der erstklassigen Passform, die dem Biker genügend Bewegungsfreiraum bietet, über die sehr gute Isolation und die rutschsicheren CE-Protektoren sowie die glänzende Verarbeitung und die absolute Wasserdichtigkeit überzeugte die Jacke in allen Belangen. Viele sinnvolle, praktische Details wie der bis unter den Helm reichende Thermokragen rundeten die Performance ab.

Nah an der Note „sehr gut“ dran war auch die Alpinestars Space Drystar. Schwachpunkte wie die nicht hundertprozent wasserdichten Außentaschen oder der nicht anpassbare Saum verhinderten leider eine absolute Topnote. An der Passform, der Isolation sowie an den Protektoren gab es dagegen kaum Kritik. Die Jacke kostet um die 280 Euro und hatte daher das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Test – Kauftipp!

Sechs weitere Jacken schnitten im Test ebenfalls noch mit der Gesamtbeurteilung „gut“ ab, darunter die Ganzjahresjacke Difi Spectrum AX, deren Thermofutter separat als Jacke getragen werden kann. Als preiswerter Allrounder stuft die Redaktion wiederum die Held GTX-7 ein. Während die Held nur bedingt für den harten Kälteeinsatz geeignet ist, trumpft die Reusch Supertech Jacke mit einer sehr guten und effektiven Isolierung auf. Die Jacke wirke aber insgesamt, so „Motorrad“, leicht überfrachtet und schränke durch ihr hohes Gewicht den Fahrkomfort ein.

Nicht unbedingt empfehlenswert ist auch der „Ausrutscher“ im Testfeld, die Ixon Halloween. Sie war das einzige Modell, das nur die Benotung „ausreichend“ erhielt. Schuld daran war die nicht ausreichende Isolierung im Brustbereich, die nicht optimale Passform während der Fahrt rutscht hoch) sowie als größtes Manko die schlechten Protektoren. Sie überstanden den Schlagdämpfungstest nicht und lagen auch nicht exakt an.

In Sachen Protektoren sieht „Motorrad“ insgesamt noch den größten Handlungsbedarf zur Nachbesserung bei einigen Jacken. Im Test waren gerade einmal zwei Jacken mit integrierten Rückenprotektoren vertreten (Reusch Supertech, Spidi Voyager). Ansonsten waren Mängel festzustellen wie die nicht immer optimal Fixierung der Protektoren und die manchmal zu kleine Schutzfläche.

Autor: Wolfgang