Motorroller: Sportroller im Vergleich - Preisvorteil oder Ausstattungsplus

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roller-im-testObwohl sich die beiden 50er Sportroller Peugeot-Scooter Speedfight 3 und TGB Bullet äußerlich sehr ähneln, bestehen doch Unterschiede. Diesen waren die Testredakteure der Zeitschrift ''Motoretta'' auf der Spur. Der Vergleichstest ging letztendlich unentschieden aus – allerdings nur weil der Bullet mit seinem unschlagbar günstigen Preis punktete. Der Speedfight zeigte hingegen die hochwertigere Ausstattung und einen niedrigeren Benzinverbrauch.

Den sogenannten Ampeltest gewann ganz klar der Bullet. Das heißt, er preschte dem Peugeot an der auf grün geschalteten Ampel davon, während dieser höhere Drehzahlen benötigte, um mitzuhalten. Beide Roller reagierten sehr zügig auf Gasbefehle. Der Speedfight ließ dabei selbst bei Fahrten bergauf nicht nach. Zudem benötigte er nur 3,6 Liter Sprit auf 100 Kilometer – beim Bullet belief sich der Verbrauch schon auf 4,3 Liter. Das Fahrwerk des Rollers von Peugeot konnte eindeutig überzeugen: Es sei ''ohne Fehl und Tadel'', so der Testredakteur. Die USD-Gabel sorgte für viel Komfort und der Roller blieb präzise in der Spur. Auch das hintere Federbein verrichtete seine Arbeit sehr gut. Der Bullet weist eine gerade Lenkstange auf und reagierte daher sehr schnell auf Lenkbefehle. Auch enge Kurven und schnelle Richtungswechsel meisterte er. Auch bei ihm erwiesen sich die Federelemente als sehr gut abgestimmt, was eine gute Straßenlage verursachte. Selbst auf schlechtem Untergrund fuhr der Roller spurgetreu. Obwohl der Peugeot höherwertig verarbeitete Fahrwerkselemente aufweist, konnten die Tester beim Fahren keine wirklichen Vorteile feststellen. Die Bremsen der beiden Testkandidaten konnten überzeugen. Es zeigte sich jedoch, dass die Vorder- und Hinterbremse des Speedfights besser aufeinander abgestimmt waren und daher auch schwierige Fahrsituationen souveräner bewältigten. Der Bullet hingegen bremste zwar ''höchst effektiv'', doch seine Hinterbremse griff teilweise zu stark zu und blockierte manchmal.

Autor: Anne K.