Motorroller: Peugeot Speedfight setzt sich durch

  • Gefiltert nach:
  • Peugeot Speedfight setzt sich durch
  • Alle Filter aufheben

roller-im-testAuch Scooterfahrer träumen ja manchmal. Vielleicht sogar von 50-Kubik-Mopeds, die aussehen wie ''echte'' Motorräder. Die Redakteure der Zeitschrift ''Scooter & Sport'' haben mal in eine andere Zweiradklasse geschielt und die MH RX 50 R und die MH RYZ 50 mit dem Peugeot-Scooter Speedfight 3 50 LC verglichen. Glücklicherweise konnte sich der Roller dann aber doch in den meisten Testdisziplinen behaupten. Ein Umstieg würde erst dann fällig werden, wenn die Mopeds nicht mehr so stark von der Gesetzgebung begrenzt werden würden, so der Tester.

Die Mopeds können nämlich ihre Leistungen nicht vollständig entfalten, weil Abgas- und Geräuschgrenzwerte eingehalten werden müssen. Der Speedfight kann da deutlich mehr Geschwindigkeit entwickeln. Er kam schneller auf hohe Geschwindigkeiten und konnte sich auch bergauf behaupten. In puncto Fahrwerk konnten sich die spanischen Mopeds dann aber durchsetzen. Zwar zeigte der Peugeot eine besonders stabile Straßenlage – stabiler als die meisten anderen Roller. Und auch die Scheibenbremsen konnten mit Präzision überzeugen. Doch die Motor Hispanias bewiesen einen noch besseren Geradeauslauf und sie lenkten noch neutraler ein. Auch Bodenwellen bereiteten ihnen weniger Schwierigkeiten als dem Scooter. Vollends überzeugt war der Tester bei Schräglagenfahrten.

Alle drei Testkandidaten zeigten einen gleich hohen Spritverbrauch, der bei 4 Litern auf 100 Kilometern lag. Auf 1000 Kilometer wird zusätzlich ein Liter Zweitaktöl geschluckt. Der Scooter musste wesentlich seltener in die Werkstatt, da er von einer vollständigen Verkleidung geschützt wird. Den größten Sitzkomfort bot ebenfalls der Speedfight. Selbst etwas größere Menschen können auf ihm aufrecht sitzen. Auf den spanischen Mopeds sitzt man hingegen höher und genießt einen besseren Überblick. Zudem ist der Fahrer besser in die Maschine integriert. Dafür mussten die Knie stärker abgewinkelt werden und die Sitzbank ist wesentlich schmaler. Der Scooter bot außerdem den besseren Wetterschutz und Stauraum. Zudem fuhr es sich im Stadtverkehr mit dem Peugoet wesentlich entspannter, weil auf den Mopeds eine Menge Schaltarbeit anfiel.

Hier finden Sie eine Übersicht, die den Test, die drei Testkandidaten und ihr jeweiliges Fazit anzeigt.

Autor: Anne K.