Panasonic Blutdruckmessgeräte: Blutdruckmessgeräte von Panasonic

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Panasonic BlutdruckmessgeräteDie japanische Marke Panasonic ist, für viele überraschend, auch im Bereich Gesundheit und Körperpflege aktiv und bei der Blutdruckmessung sogar überaus erfolgreich. Die Geräte gelten als einfach in der Anwendung und technisch ausgegoren, Testsiege fuhr man vor allem durch Messgenauigkeit und Nutzerfreundlichkeit ein. Das Portfolio ist klein und mit bloßem Auge zu erkennen: Derzeit gibt es gerade einmal vier Oberarm- und drei Handgelenkmessgeräte, flankiert von einer Handvoll Zubehör in Gestalt von Ersatzmanschetten zu Preisen von 20 bis 30 Euro.

Oberarmmessgeräte

Die Palette der klassischen Oberarmmessgeräte mit vollaumatischer Blutdruckmessung bewegt sich preislich klar oberhalb der am Markt befindlichen „Guten“ - und überschreitet mit dem derzeit (2015) teuersten EW-BU75 Premium PC knapp die Sub-100-Euro-Schwelle, die man für die hochpreisigen Geräte von Boso, Omron oder Beurer zieht. Die Auswahl beschränkt sich auf digitale Vollautomaten und zeigt sich bei den analogen Messgeräten komplett abstinent. Man fährt damit also ein anderes Portfolio-Management als beispielsweise Uebe, Erka oder Riester, um nur einige zu nennen. Die Geräte sind klinisch validiert (etwa EW3109), mit Warnmeldungen bei Herzarrhythmien und Pulsunregelmäßigkeiten, Fehlbewegungen oder Hochdruck (etwa EW-BU 15 Komfort) ausgestattet oder mit Speicherplätzen für vier Wochen. Noch komfortabler fasst sich das EW3106. Es klassifiziert den Blutdruck nach WHO-Empfehlungen (Weltgesundheitsorganisation) und vermeldet Hochdruckwerte blinkend. Ferner kommentiert es die Messung mit Pieptönen – ideal für Sehgeschwächte. Die krumme Anzahl an Speicherplätzen (42) erklärt Panasonic mit einer Zielgruppe, die ein Blutrduckprofil von drei Wochen für ausreichend hält. Stehen hingegen Langzeitprofile im Fokus, empfiehlt sich das EW-BU75: Mit der Anmutung einer digitalen Health-Station inklusive Software zur Auswertung am PC dient es der Blutdruckkontrolle über einen längeren Zeitraum. Zu den Highlights gehören Erinnergungsalarm, Mittelwertsvergleich und Warnanzeige bei Arrhythmien oder Bewegungen. Dank drehbarem Schlauch ist es auch für Linkshänder geeignet.

Panasonic EW-BW10 EW-BW10

Handgelenkmessgeräte

Ganz ähnliche Highlights finden sich bei den Handgelenk-Messern – und auch hier kann Panasonic auf Testerfolge verweisen. Das EW3006 rankt bei Ökotest (5/2010) als Testsieger, bei Stiftung Warentest als immerhin „Gut“ (1/2008). Das EW-BW10 konnte als Testsieger beim ETM Testmagazin (2/2015) und bei der test-Stiftung (12/2010) brillieren und ist eine Empfehlung für Menschen, die das Nachpumpen als lästig empfinden – das Gerät misst nämlich bereits beim Aufpumpen. Während Handgelenkgeräte noch immer dem Generalverdacht der Messungenauigkeit unterliegen, zeigt Panasonic probate Lösungen. Etwa mit einer Warnanzeige bei Fehlbewegungen sowie klinischer Validierung durch Wiederholungsmessungen und Messwertstabilität bei unterschiedlichen Personen. Insgesamt lässt sich bilanzieren, dass sich die Geräte trotz Verzichts auf Modellvielfalt, Ampelskalen, großen Speicherumfängen und Paar- oder Gastmodi vor allem durch ihre konstanten Messgwerte einige Beachtung am Gesundheitsmarkt erarbeiten konnten. Darüber hinaus werden Gehäusen und Manschetten gute Materialqualität und hervorragende Komfortwerte für ältere Patienten und Sehschwache bescheinigt – mit gut ablesbaren Anzeigen, großen Zahlen und ebensolchen Tasten. Interessierte können im Gesundheitsmarkt der Japaner also bedenkenlos zuschlagen.

Autor: Sonja