Tonnentaschenfederkern-Matratzen: Wissenswertes zum Härtegrad und zur Punktelastizität

Federkernmatratze Blick ins Innere: Badenia Irisette Lotus

Die Tonnentaschenfederkernmatratze ist eine der anpassungsfähigsten und somit gesündesten Matratzentypen. Sie besteht aus verschiedenen Zonen, die sich der Wirbelsäule anpassen, da sie je nach Belastung unterschiedlich in den Zonen einsinkt. Die Metallfedern haben eine bauchige Form und sind dadurch noch flexibler als die Federn in einer normalen Taschenfederkernmatratze.
Härtegrad
Beim Kauf einer Tonnentaschenfederkernmatratze muss man einige Dinge beachten. So ist eine zu harte oder zu weiche Matratze schlecht für den Rücken. Dabei entscheidet das eigene Körpergewicht den Härtegrad. Allerdings gibt es hierzu nicht wirklich eine einheitliche Norm. Daher dient nachfolgende Tabelle lediglich als Orientierung.


Härtegrad 1


Härtegrad 2


Härtegrad 3


Härtegrad 4


weich


mittel


hart


sehr hart



bis 65 Kilogramm


bis 80 Kilogramm


bis 100 Kilogramm


 bis 120 Kilogramm

Manche Firmen bieten sogar Matratzen für den Härtetyp 5 an, die für Personen mit einem Gewicht über 120 Kilogramm gut geeignet sind. Daneben spielen aber auch persönliche Präferenzen eine Rolle.

Matratze von Malie Tonnentaschenfederkernmatratze von Malie

Punktelastizität und Federanzahl

Neben dem Härtegrad sind jedoch auch die Punktelastizität und die Anzahl der Federn wichtig. Die Schlafunterlage reagiert punktuell auf Druck, das heißt, dass die Bereiche, in denen der menschliche Körper einsinken soll, nachgeben. Die Bereiche ringsherum, werden gestützt. Liegt man seitlich auf der Tonnentaschenfederkernmatratze sinkt demnach die Hüfte ein, während die Taille gestützt wird. Somit passt sich die Schlafunterlage perfekt der Form an und die Wirbelsäule bleibt gerade. Eine hohe Anzahl der Federn gewährt eine bessere Stützfunktion.

Materialien

Über dem Federkern sind unterschiedliche Materialien als Polsterung gängig. Preisgünstigere Matratzen haben beispielsweise eine Filzplatte. Auch ein dünnes Vlies kann als Polsterträger dienen, damit das Polster nicht von den Metallfedern durchgerieben wird. Die Polsterung selbst besteht häufig aus Schaumstoff, darüber liegt der Bezug, indem oft Baumwollfasern, Schurwolle oder Polyesterfaservlies eingesteppt wurden. Um eine bessere Biegbarkeit zu erreichen, kombinieren manche Hersteller auch Taschenfederkernreihen mit Schaumstoffreihen.

Autor: Marie M.