Fenix-CollageDie Motivation zur Entwicklung neuer Produkte entspringt der Enttäuschung darüber, dass man mit den vorhandenen bestimmte Aufgaben nicht lösen oder beabsichtigte Ziele nicht erreichen kann. Das ist nicht nur eine der Unternehmensphilosophien der Fenixlight Ltd.. Die Unzufriedenheit mit der Leistungsfähigkeit von Leuchthilfen aller Art für Outdoor-Einsätze in unterschiedlichsten Bereichen vom Sport bis zur Katastrophenhilfe war auch der Grund, warum sich eine Gruppe junger Männer im Jahr 2004 in China zusammen schloss und das Projekt Fenix startete. Dass sie damit offenbar in eine große Marktlücke stießen zeigt sich daran, dass das Unternehmen mit seinen Produkten und deren Technologie nur ein gutes Jahrzehnt später bereits zu den weltweit führenden und renommierten Herstellern in diesem Segment zählt.

Facettenreiche Produktpalette

Etwa fünfzig verschiedene Modelle für unterschiedlichste Nutzungsmöglichkeiten finden sich in der umfangreichen Produktpalette von Fenix. Vom Schlüsselbundlämpchen bis hin zum Hochleistungsstrahler für professionelle und taktische Einsätze mit mehreren tausend Lumen Lichtstrom und fast einem Dutzend unterschiedlicher Leuchtstufen. Viele Modelle verfügen über Strotoskop- und Burst-Schaltungen und auch Lampen, die in unterschiedlichen Farben strahlen können, gibt es. Einige sind aufladbar, die meisten können mit Batterien der Typen AA, AAA oder CR123A betrieben werden. Die Gehäuse bestehen durchweg aus sehr robustem, verkleidetem Aluminium und vertragen es, wenn sie bis in 2 Meter Wassertiefe eingetaucht werden.

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Auch USB-ladefähige Leuchten

Abgesehen von der bis 100 Meter Wassertiefe einsetzbaren Tauchlampe SD10 sowie der mit einem schwenk- und kippbaren Kopf ausgestatteten MC11 finden sich die knapp 50 verschiedenen Handstrahler von Fenix in fünf Serien wieder. Darunter ist mit der Serie RC/UC eine, deren Geräte wiederaufladbar sind. Die RC-Modelle bedürfen dazu eines klassischen Ladegerätes oder Adapters für Zigarettenanzünder in Kfz, während die UC-Geräte auch mittels USB-Anschluss aufgeladen werden können.

Leicht für Sportler, kompakt für Outdoor-Aktivitäten

E wie „easy to carry and easy to use“ nennt Fenix die Serie, deren Produkte durch besonders leicht mitzuführen sein sollen. So wie etwa die Schlüsselbundlampe E15, die bei nur knapp 6 Zentimeter Länge über 100 Meter Leuchtweite erreichen kann. Die Geräte der Serie LD sollen durch ihre handliche, kompakte Bauweise bei gleichzeitig hoher Leuchtkraft mit variantenreichen Leistungsstufen und Blinkfunktionen vor allem Outdoor-Aktivisten wie Campern, Wanderern oder Jägern zu Diensten sein. Hier findet sich übrigens auch die Allround-Lampe Fenix LD22 als Nachfolgemodell der hierzulande sehr beliebten und immer noch erhältlichen LD20. Sechs Leuchtfunktionen, weit über 100 Meter Maximalleuchtweite und stundenlange Nutzungszeiten gehören zu ihren technischen Features.

Auch drei Leuchtköpfe sind möglich

LD22_002Die beiden Serien PD und TK, was bezeichnenderweise für „Tank – King of Battle“ stehen soll, sind mehr oder weniger auf semi-professionelle und professionelle Einsätze ausgelegt. Dabei steht in der PD-Serie eine möglichst optimale Helligkeitsausbeute bei größtmöglicher Handlichkeit und Kompaktheit im Vordergrund, während bei der TK-Serie sehr große Leuchtweiten, hohe Leistungswerte und Robustheit den Focus bilden. Bis hin zur fast EUR 300 kostenden TK76 mit drei unabhängig steuerbaren Leuchtköpfen.

Das „R“ am Ende der Produktbezeichnung

Bei manchen Modellen findet sich hinter dem eigentlichen Modellnamen ein R mit einer Ziffer, etwa R5. Das heisst „Revision 5“ und zeichnet eine verbesserte, neuere Produktvariante aus. R5 wäre also deutlich neuer und weiter entwickelt als Version R2 des gleichen Basismodells. Damit verdeutlicht Fenix zugleich, dass es sich ständig bemüht, auf Kritiken an seinen Produkten zu reagieren. Das spiegelt sich auch darin wieder, dass es nicht ein Gerät gibt, was bei Kunden gewissermaßen durchgefallen wäre. Im Gegenteil: die weltweit vielen Sympathien sprechen dafür, dass man bei Fenix viel Leistung für sein Geld bekommt.

von Werner Schuwirth