Wie werden Radiatoren getestet?

3 x 120 mm Radiator Ein Radiator mit Platz für drei 120-mm-Lüfter. Die Kühllamellen sind deutlich sichtbar. (Bildquelle: amazon.de)

Da Radiatoren nur ein Teil, wenn auch ein elementarer, einer Wasserkühlung sind, werden sie von Testmagazinen wie PC Games Hardware in der Regel nur als Teil von Kühlsystemen beurteilt. Die Kühlleistung nimmt dabei stets den höchsten Stellenwert ein. Dabei wird üblicherweise gemessen, wie das System mit den mitgelieferten Lüftern kühlt und dann mit Referenzlüftern verglichen. In die Bewertung fließt außerdem die Verarbeitungsqualität mit ein: Die Lamellen müssen gleichmäßig, die Bohrungen präzise und (bei aktiven Radiatoren) die Lüfter leise sein. In Hinblick auf den Preis ist der Vergleich zur Konkurrenz ausschlaggebend: Eine gute Preis-Leistungs-Note ergattert der Radiator, wenn er zu einem günstigeren Preis die Leistungen der direkten Konkurrenten übertreffen kann.
Neben der Kühlleistung und dem Preis-Leistungs-Verhältnis werden in Tests auch weitere Eigenschaften wie der Lieferumfang oder auch der Montageaufwand berücksichtigt. Diese Aspekte haben aber in der Regel nur einen geringen Einfluss auf die Endnote.

Ist eine regelmäßige Reinigung des Radiators notwendig?

Wie bei allen PC-Komponenten setzt sich mit längerer Nutzungsdauer allmählich Staub ab. Die engen Zwischenräume zwischen den einzelnen Lamellen verstauben bei unregelmäßiger Reinigung schnell. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Kühlleistung des Radiators. Wir raten zum regelmäßigen „PC-Frühjahrsputz“, um Langzeitschäden zu verhindern.

Worauf muss ich vor dem Kauf eines Radiators achten?

Entscheidend für den Einsatz einer Wasserkühlung ist die Wahl des PC-Gehäuses. Wenn das Gehäuse keinen Platz bzw. Bohrungen für einen Radiator bietet, wird die Montage schwierig. Idealerweise sollte ein aktiv gekühlter Radiator Platz für zwei bis drei Lüfter mitbringen. Dies ist in der Produktbeschreibung meist an Formulierungen wie „3 x 120 mm“ oder „2 x 140 mm“ zu erkennen.