CPU-Kühler: Von laut bis lautlos

Prozessoren sind die Rechenknechte in PCs und Notebooks, die häufig die größte Leistung vollbringen müssen. Dass diese Chips dabei sehr warm bzw. heiß werden, liegt in der Natur der Sache. Schon beim Hochfahren des Rechners wird in wenigen Sekunden so viel Leistung abgerufen, dass ein Betrieb ohne Kühlung zum sofortigen Absturz des Systems führt. Und nach wie vor gilt der alte Spruch: „Hitze ist der Elektronik früher Tod“. Damit eine gewisse Langlebigkeit des Prozessors gegeben ist, muss eine effiziente Kühlung her.

Prozessoren werden als „boxed“, also mit dem Kühlsystem des Herstellers oder als „tray“ ganz ohne Zubehör angeboten. Bei AMD-CPUs sollte man prinzipiell auch den Original-Kühler mitkaufen, da bei einem Garantiefall ohne Nutzung des gleichen kein Ersatz von AMD geboten wird – Intel sieht die Sache entspannter. Die CPU-Kühler-Industrie bietet vielerlei unterschiedliche Systeme zur Kühlung an, deren Effizienz und Bauform sich sich am TDP-Wert (Thermal Design Power) orientiert. Zum Beispiel liegt dieser beim Intel Core i7 bei 130 Watt Verlustwärme, die gekühlt werden will. So stehen dem Käufer folgende Prinzipien zur Auswahl: Passiv-Kühlung, Aktiv-Kühlung, Zusatz-Kühlung, Wasserkühlung.

Die den Prozessoren beiliegenden Kühler sind üblicherweise in Sachen Kühlung und Lautstärke ausreichend. Wer es gerne noch leiser haben will oder dem eventuell selbst übertakteten Prozessor eine Extraportion Kühlung verpassen möchte, greift zu Produkten von Kühlungsexperten wie Cooler Master und EKL.

Autor: Christian