Bei der aktiven Kühlung greifen immer Lüfter an irgendeiner Stelle ins Kühlgeschehen ein. Bei der Wahl der Lüfter sollte man auf die Menge der transportierten Luft und die Lautstärke achten. Ein 4-Pin-Stecker mit Power-Management macht die Überwachung und Regelung der Lüfter-Drehzahl einfacher. Auch wenn Prozessoren heute in der Regel etwas sparsamer und weniger wärmeerzeugend sind, empfiehlt sich für leistungsfähigere Modelle wie die Desktop-Varianten der Intel Core i5- und i7-Reihen ein aktiver Kühler.

Neben der direkten Kühlung der Lamellen mittels entsprechender Lüfter, hat sich in den letzten Jahren auch die Wasserkühlung etablieren können. Fertige Sets für CPU und andere Komponenten machen die Montage meist kinderleicht. Häufig liegen die Anschaffungskosten um oder unter 100 Euro, was den Kaufreiz noch verstärkt. Die Wasserkühlung ist noch effizienter als die reine Luftkühlung und stellt meist das Mittel der Wahl in der Übertakter-Szene dar. Übertroffen wird diese nur noch durch Kompressor-Kühlungen, wie man sie von Kühlschränken kennt, die den Prozessor auf Minus 16 Grad abkühlen. Lediglich bei den bekannten Wettbewerben der OverClocker werden mittels flüssigem Stickstoff noch niedrigere Temperaturen erreicht.

Autor: Christian