Rowenta Filter-Kaffeemaschinen: Lauter „gute, alte Filterkaffeemaschinen“

Ratgeber Filter-Kaffeemaschinen von RowentaKaffeemaschinen gehören ohne Frage nicht zum Kerngeschäft von Rowenta.. Der deutsche Traditionshersteller hat seinen Schwerpunkt sowie auch seine Innovationen mittlerweile auf den Bereich Bügeln und Bodenpflege konzentriert. Zum Sortiment gehören aber nach wie vor etwa ein Dutzend Modelle, bei denen es sich jeweils durch die Bank um „gute, alte Filter-Kaffeemaschinen“ in Standardgröße und -ausstattung handelt.

Modelle mit und ohne Isolierkanne sowie ohne Komfortausstattung

Filtermaschine mit Isolierkanne von RowentaDer überwiegende Teil der Filter-Kaffeemaschinen von Rowenta ist mit einer Thermokanne ausgestattet, die Geräte sind demnach auch wie geschaffen für den Einsatz in einem Büro. Solide verarbeitet und nur ab und zu mit kleinen Schwachstellen, wie zum Beispiel einer suboptimal konstruierten Ausgusstülle, behaftet, halten diese den Kaffee bis zu vier Stunden warm. Aufgrund der Thermokanne schaltet sich die Maschine nach dem Brühvorgang von selbst ab, die Modelle mit Glaskanne dagegen müssen leider alle ohne Abschaltautomatik auskommen – was ihnen zum Teil schon Kritik eingetragen hat. Ausgelegt sind die Maschinen meist auf 10 Tassen (1,25 Liter), zur Standardausstattung gehören ein Tropfstopp sowie ein herausnehmbarer Schwenkfilter. Zusätzliche Komfortfunktionen wie etwa ein Timer, Vorbrüh- oder Direktbrühfunktion sowie eine Aromawahltaste sind dagegen Fehlanzeige, im Fall der Aromataste mit einer gewichtigen Konsequenz. Einige Testberichten haben nämlich darauf hingewiesen, dass die Maschinen bei geringen und hohen Mengen eine unterschiedliche Kaffeequalität abliefern – ein typisches Phänomen bei vielen Filtermaschinen, die hauptsächlich auf 10 Tassen und mehr ausgelegt sind. Wer demnach öfter nur etwa vier Tassen Kaffee oder sogar noch weniger aufbrühen möchte, könnte mit einer Rowenta eine Enttäuschung erleben und sollte sich vorsichtshalber lieber nach einem Modell mit Aromataste umsehen. In diesem Fall wird nämlich zum Beispiel die Fließgeschwindigkeit des Wasserdurchlaufs verlangsamt, wodurch kleinere Mengen Kaffee aromatischer werden.

Solide Qualität, wechselnde Designs

Design-Filterkaffeemaschine Silver Art von RowentaNicht nur in Sachen Material und Verarbeitung, auch bezüglich der Kaffeequalität ist eine Rowenta-Maschine ansonsten sehr solide – immer vorausgesetzt natürlich, das große Mengen aufgebrüht werden. Wie zahlreichen Kundenrezensionen belegen, ist der Kaffee heiß und schmackhaft, in der Regel sind die Maschine daher für Kannentrinker meist eine sichere Bank. Die Designs wiederum wechseln, denn auch Rowenta bindet viele Modelle mittlerweile in sogenannte „Frühstückssets“ ein, das heißt, die Maschine weist zusammen mit einem Toaster sowie einem Wasserkocher ein einheitliches Design auf. Dieses wiederum richten sich am (wechselnden) Zeitgeschmack aus. Aktuell etwa dominiert eine eher zurückhaltend-schlichte Optik („Adagio“-Serie), ältere Serien wie die „Silver Art“ dagegen glänzen offensiv mit einem schmucken Edelstahlgehäuse, was sich wiederum in den Anschaffungskosten niederschlägt – das Modell liegt im dreistelligen Bereich. Im Übrigen jedoch bewegen sich die Filter-Kaffeemaschinen von Rowenta etwa zwischen 40 und 90 EUR. Es handelt sich demnach trotz der einfachen Ausstattung nicht um typische Low-Budget-Modelle. Trotzdem darf den Geräten aufgrund der soliden Technik und ihrer relativen Langlebigkeit unterm Strich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigt werden.

Autor: Wolfgang