Braun Filter-Kaffeemaschinen: Schwerpunkt auf hochwertige Filter-Kaffeemaschinen

Ratgeber Kaffeemaschinen von BraunSeitdem sich Braun 2008 aus dem Geschäft mit den Kapselmaschinen des Tassimo-Systems zurückgezogen hat – die Tassimo-Maschinen werden mittlerweile von Bosch vertrieben – konzentriert sich der deutsche Traditionshersteller schwerpunktmäßig auf sein Angebot an hochwertigen Filterkaffeemaschinen – und zwar mit Erfolg. Denn bislang haben fast alle Modelle auf dem Prüfstand der Fachmagazine sowie bei der überwiegenden Mehrheit der Kunden einen guten Eindruck hinterlassen. Eine Filter-Maschine von Braun darf als Garant für aromatischen, heißen Kaffee gelten, wobei sich darüber hinaus zwei Produktlinien auch in Sachen Design auszeichnen.

Kaffee für Anspruchsvolle – die Produktlinien „CaféHouse“ und „Sommelier“

Modellreihe "CafeHouse" von Braun Modellreihe "CaféHouse"

Das Sortiment von Braun wird dominiert von den Filtermaschinen der Produktlinien „CaféHouse“ und „Sommelier“. Sie zeichnen sich gegenüber der Konkurrenz durch ihre charakteristische schlanke, hoch gewachsene Bauform aus und sind – mit einer Ausnahme in Weiß – hauptsächlich in Schwarz erhältlich. Zentrales Ausstattungsmerkmal ist die sogenannte „OptiBrew“-Technik, das heißt, durch eine Abstimmung von Brühtemperatur und Brühzeit, damit möglichst viele Aromastoffe aus dem Kaffeepulver gelöst werden. Das Verfahren wird auch als „Schnellbrühsystem“ bezeichnet, und zwar zurecht. Die Filtermaschinen dieser Serien zählen zu den Modellen mit der kürzesten Brühzeit. Das flotte Tempo wirkt sich dabei weder auf das Aroma noch auf die Temperatur nachteilig aus, wie die Maschinen immer wieder auf dem Prüfstand unter Beweis stellen. Darüber hinaus leistet auch der BRITA-Wasserfilter einen Beitrag zur Verbesserung der Kaffeequalität, und zwar nicht nur in Regionen mit sehr hartem Wasser. Die „Deluxe“-Versionen sind außerdem mit einer Abschaltautomatik ausgestattet. Ferner haben die Filtermaschinen schon viel Lob für ihr Glaskannen geerntet – nur das „Sommelier“-Modell verfügt über eine Thermokanne. Dank eines offenen, rutschsicheren Griffs soll ihr Handling besonders komfortabel sein. Die „CaféHouse“-Modelle wiederum unterscheiden sich ausschließlich in der Ausstattung (Timer, Abschaltautomatik).

„AromaMaster“: Zuverlässige Standardmaschinen

Modellreihe "AromaMaster" von Braun Modellreihe "AromaMaster"

Schon rein optisch setzen sich die „AromaMaster“-Maschinen von den beiden Design-Linien ab. Die Modelle besitzen die typische, in die Breite tendierende Bauform einer Filterkaffeemaschine. Ihre Ausstattung beschränkt sich mit seltenen Ausnahmen auf das Notwendigste, im Fokus stehen eine möglichst einfache Bedienung und Alltagstauglichkeit. Schwenkfilter, Tropfstopp und Kabelstaufach sind Standard. Ein bereits älteres Modell verfügt darüber hinaus über eine Aromawahltaste, über die sich bei geringen Tassenmengen die Qualität des Kaffees verbessern lässt, indem die Durchlaufgeschwindigkeit des Wassers gedrosselt wird.

Fazit: Guter Filterkaffee garantiert

Zu fast allen Maschinen liegen mittlerweile Testergebnisse von Fachmagazinen vor, was beweist, dass Braun zu den führenden Herstellern in diesem Segment zählt, und zwar trotz seines sehr überschaubaren Angebots. Mindestens genau so erstaunlich ist aber auch, dass alle Ergebnisse „gut“ bis „sehr gut“ ausgefallen sind, denn es bedeutet, dass eine Maschine von Braun eine sichere Bank für guten Filterkaffee darstellt. Dabei liegen sie „AromaMaster“ etwa im Bereich von 30 bis 40 EUR, während die „CafeHouse“-Linie bei 40 EUR startet.

Autor: Wolfgang