Filter-Kaffeemaschinen: Das Grundsätzliche

KaffeefilterFrüher gab man das lose Kaffeemehl in die Kanne und füllte diese dann mit heißem Wasser auf. Bis Melitta Bentz Anfang des 20. Jahrhunderts den Kaffeefilter erfand, weil sie es leid war, den Kaffee samt Kaffeesatz trinken zu müssen. Das war die Geburtsstunde des Filterkaffees. Heute sind – trotz Kapselmaschinen, Frenchpress und Vollautomaten – die Filtermaschinen die in den Haushalten am häufigsten anzutreffende Kaffeezubereitungsvariante. Das hat handfeste Gründe: Filtermaschinen sind praktisch, weil sie in einem Brühvorgang viel Kaffee zubereiten können. Viele sind schon ab 30 Euro zu haben, aber es gibt auch Geräte, die ein Vielfaches davon kosten. Die Ausstattung ist sehr unterschiedlich.

Maschine für zwei Personen

Füllmenge

Bevor Sie sich eine neue Kaffeemaschine anschaffen, sollten Sie sich über einige Punkte im Klaren sein. Zum einen wäre die Frage der Füllmenge zu bedenken. Wie viele Personen soll die Maschine versorgen? Es gibt kleine Geräte mit einer sehr geringen Füllmenge von circa zwei Tassen. Andere Geräte können bis zu 12 Tassen brühen, wobei eine Tasse 125 Millilitern entspricht. Die Entscheidung ist grundlegend, denn in den meisten großen Kaffeemaschinen lassen sich sehr kleine Mengen nicht gut brühen. Der Kaffee bekommt ein schlechtes Aroma, weil das Wasser nicht lange genug mit dem Kaffeemehl in Kontakt ist.

Kannentyp

Ebenfalls bedeutend ist die Frage nach dem Kannentyp. Bei einer Glaskanne wird der Kaffee durch die Heizplatte warm gehalten. Steht der Kaffee aber längere Zeit, verändert er sein Aroma und wird bitter. Bei einer Glaskanne sollten Sie den Kaffee stets frisch brühen. Wollen Sie den Kaffee aber lieber auf Vorrat brühen, empfiehlt sich eine Kaffeemaschine mit Thermoskanne. In dieser wird der Kaffee für mehrere Stunden warmgehalten, ohne das die Maschine Strom verbraucht.

Wattzahl

Auch bei einer Kaffeemaschine sollten Sie auf die Leistung schauen. Die Wattzahl gibt Auskunft darüber, wie heiß das Wasser in der Maschine wird. Kaffeemaschinen mit einer sehr geringen Leistung (circa 800 Watt) erhitzen das Wasser nicht stark genug. So können sich die Aromastoffe nicht richtig entfalten, was zu einem schlechteren Geschmack des Kaffees führt. Eine höhere Wattzahl in vorteilhafter, aber natürlich kommt es auch auf die Kapazität die Füllmenge des Gerätes an.

Eine Auswahl an aktuellen  Filterkaffeemaschinen finden Sie hier.

Autor: Judith-H.