Kaffeevollautomaten: 4 Typen und deren Vor- und Nachteile

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Espresso wird nicht nur pur gern getrunken, auch dient er anderen Kaffeespezialitäten als Grundlage. Für die Zubereitung gibt es viele Methoden, von der manuellen bis zur vollautomatischen. Mit welcher Maschine gelingt der kleine Schwarze am besten? Die Zeitschrift ''Fit for Fun'' stellt die Methoden an jeweils einem Modell exemplarisch vor und nennt Vor- und Nachteile.

Die Zubereitung von Espresso funktioniert auf verschiedenste Arten. Die ''Fit for Fun'' testete vier verschiedenen Methoden: Die Zubereitung mit Kapselmaschine, Padgerät, Vollautomaten und dem klassischen Siebträger. Betrachtet wurden lediglich die Vor- und Nachteile der verschiedenene Methoden und die Eignung. Einen Gewinner gibt es bei diesem Test deshalb nicht.

Die neuste der vier Herstellungsmethoden ist die der Portionsmaschine, also Pad- oder Kapselgeräte. Diese bereiten mit relativ wenig Aufwand einen relativ guten Kaffee. Die meisten Padgeräte sind aber eher nicht für einen starken Espresso, sondern für Caffé Creme geeignet, wie zum Beispiel die Philips Senseo HD 7823/10. Die bestach aber besonders durch die schnelle und einfache Zubereitung und die unkomplizierte Reinigung. Ein Meister in Sachen Vielfalt ist das Nespresso-System, das im Test anhand der Krups Nespresso Essenza bewertet wurde. Mit der kleinen Kapselmaschine gelingt sogar ein guter Espresso. Der Nachteil ist, dass nur Nespressokapseln benutzt werden können, die recht teuer sind – und viel Müll produzieren. Umweltfreundlicher arbeiten Vollautomaten. Diese Maschinen mahlen die Bohne vor dem Brühprozess, so ist der Espresso immer frisch und vollaromatisch. Aber: Sie sind teuer und lohnen sich daher nur, wenn sie oft oder von vielen Personen benutzt wirdwerden. Exemplarisch stellte die ''Fit for Fun'' die De Longhi Esam 5500M Perfecta vor. Dieses Modell bereitet Lattee Macchiato und andere Spezialitäten auf Knopfdruck zu. Bequemer geht es wirklich nicht.
Der Klassiker unter den getesteten Varianten ist die Siebträgermaschine, die vertreten von der Olympia Express Cremina. Wer mit einer Handhebelmaschine wie der Cremina arbeiten will, braucht etwas Erfahrung, denn für den Druck ist man selbst verantwortlich – und der sollte für den perfekten Espresso eben auch perfekt sein. Diese Maschinen sind also nur etwas für Menschen, die sich für ihren Espresso etwas Zeit nehmen möchten.

Den kompletten Testbericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ''Fit for Fun''. Sie können ihn auch hier downloaden. Die getesteten Maschinen sowie eine kurze Bewertung finden Sie hier.

Autor: Judith-H.