AEG Kaffeevollautomaten: Nur noch Auslaufmodelle, Konzentration auf Halbautomaten

Kaufberatung Kaffeevollautomaten AEG Auf der aktuellen Homepage von AEG sind die Kaffeevollautomaten mittlerweile nahezu komplett Fehlanzeige. Geführt werden lediglich noch ein Einbau-Vollautomat sowie Espressomaschinen mit Siebträger, also sogenannte „Halbautomaten“. Allem Anschein nach hat sich der Hersteller – eigentlich „nur“ eine Marke, die vom schwedischen Konzern Electrolux AB an Lizenznehmer vergeben wird – aus dem lukrativen Geschäft mit Vollautomaten gänzlich zurückgezogen, und auch bei den Internethändlern sind nur noch vereinzelt Modelle auffindbar. Dabei genießen etliche Modelle nach wie vor einen sehr guten Ruf, außerdem bedient AEG vom Einsteiger bis zum Kaffeeliebhaber nahezu alle Zielgruppen im Consumer-Bereich. Profi-/Gastrogeräte wurden nicht vertrieben.

„CaFamosa“: Große Auswahl

Das Gros der Kaffeevollautomaten ist unter der Serienbezeichnung „CaFamosa“ zusammengefasst, die Maschinen Kaffeevollauotmat CaFamosa von AEGsind am Kürzel „CF“ sowie einer Produktnummer erkennbar. Je höher letztere ausfällt, desto besser ist der Vollautomat mit Funktionen, Einstellmöglichkeiten und Komfortmerkmalen ausgestattet. Die Geräte mit Produktnummern im einstelligen Bereich besitzen eine Dampfdüse für die Herstellung von Milchschaum. Ab dem dreistelligen Bereich ist ein Cappuccinatore vorhanden, sodass Kaffeekreationen mit Milch/Milchschaum auf Knopfdruck möglich sind. Komfortmerkmale wie etwa Vorbrühfunktion, Einstellung des Pumpendrucks und Display wiederum sind den Topmodellen vorenthalten, die Brühgruppe lässt sich dagegen bei keiner Maschine ausbauen. Der Grund dafür ist unter anderem darin zu suchen, dass einige Topmodelle mit der Technik des renommierten Herstellers Jura bestückt sind, etwa die CF 400. Für Kaffeeliebhaber stellen diese Maschinen aufgrund der hochwertigen und bewährten Brühtechnik die attraktivsten Modelle der CaFamosa-Baureihe dar. Aber auch unter den Einsteigermodelle finden sich etliche Maschinen mit Jura-Technik für vergleichsweise wenig Geld. Ein weiteres Kennzeichen der Serie ist die vergleichsweise schlanke Bauform – die Maschinen sind schmaler als viele Konkurrenten – sowie die insgesamt betrachtet maßvollen Anschaffungskosten. Gute bis sehr gute Bewertungen in Kundenrezensionen sowie in Fachforen lassen außerdem den Schluss zu, dass viele CaFamosa-Maschinen unterm Strich betrachtet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

„Caffe Silencio“ und „Caffe Grande“

Beliebt sind aber auch die Maschinen der Baureihe „Caffe Silencio“. Im Unterschied zu den Cafamosa-Modellen lässt sich Vollautomat Caffe Grande von AEGbei ihnen die Brühgruppe zur leichteren Reinigung herausnehmen. Die Technik der Maschinen selbst stammt teilweise von De Longhi, einem weiteren renommierten Hersteller von Kaffeevollautomaten. Ferner beziehen einige Geräte Milch über eine Cappuccinatore und erlauben daher Kreationen mit Milchschaum auf Knopfdruck. Die Maschinen gelten als zuverlässig und langlebig, Handhabung sowie Ausstattung und Komfort werden meist ebenfalls gut benotet. Die Baureihe „Caffe Grande“ wiederum ist für Haushalte interessant, in denen Kaffee zwar hauptsächlich portionsweise getrunken wird, die aber trotzdem für größere Kaffeerunden gut gerüstet sein wollen. Die Vollautomaten verstehen sich nämlich darauf, bis zu zehn Tassen auf einmal herzustellen. Diese „Kannenfunktion“ ist immer noch vergleichsweise selten anzutreffen. Die Topmodelle der Baureihe warten mit guten Testergebnisse und Kundenbewertungen auf, in Sachen Ausstattung lassen sie kaum Wünsche offen. Zahlreiche Einstellmöglichkeiten, zwei Thermoblöcke und ein Cappuccinatore erlauben maßgeschneiderten Kaffeegenuss auf hohem Niveau und großem Komfort. Dafür bewegen sich allerdings dementsprechend die Anschaffungskosten ebenfalls im gehobenen Segment.

Autor: Wolfgang