AEG Filter-Kaffeemaschinen: Überwiegend gut ausgestattet

Ratgeber Filterkaffeemaschinen von AEGDas Sortiment von AEG an Filter-Kaffeemaschinen ist zwar überschaubar. Die meisten Modelle sind aber gut ausgestattet und können sich damit von der Konkurrenz absetzen. Der Hersteller mit dem großen Namen bietet darüber hinaus auch ein paar wenige einfache Standardmodelle an, die im unteren Segment angesiedelt sind.

Schwerpunkt Komfortfunktionen

AEG KAM 300 - Flaggschiff mit integriertem MahlwerkDas Flaggschiff des Herstellers ist eine Filter-Kaffeemaschine, die mit einem Bohnenbehälter sowie einem integrierten Mahlwerk ausgestattet ist. Geräte dieser Art sind zwar momentan noch recht rar gesät, scheinen aber langsam sich zu einem Trend zu verdichten. Denn ihr Vorteil gegenüber den herkömmlichen Maschinen, die nur mit Pulver befüllt werden können, liegt klar auf der Hand. Die Bohnen werden frisch gemahlen und ergeben daher einen aromatischeren Kaffee. Außerdem lässt sich bei der AEG der Mahlgrad des Kegelmahlwerks in insgesamt neun Stufen einstellen, die Maschine bietet daher viel Spielraum für individuelle Geschmacksexperimente. Eine Aromawahltaste ist ebenfalls vorhanden. Sie dient vor allem dazu, bei geringeren Mengen für einen aromatischen Kaffee zu sorgen – häufig ein Problempunkt bei Filtermaschinen, die eigentlich für 10 oder noch mehr Tassen ausgelegt sind. Das Flaggschiff wartet ferner noch mit einem Timer, einem Display sowie einer Abschaltautomatik auf, Komfortfunktionen also, die auch für die zweite Gruppe an Maschinen des Herstellers typisch ist.

„ErgoSense“ & 7***-Serie: Der Trend zum Frühstücks-Set

Display und Timer einer Komfort-Filtermaschine von AEGDas Gros diese Modelle wird unter der Bezeichnung „ErgoSense“ zusammengefasst und besitzt zwar kein Mahlwerk, eine Aromawahltaste und eine Abschaltautomatik (nach 40 Minuten) sind hingegen vorhanden. Teilweise verfügen die Maschinen, zu denen auch die 7***-Serie zählt, sogar über einen Timer sowie eine Thermokanne. Letztere bieten sich deshalb nicht nur für Privathaushalte, sondern auch für den Einsatz im Büro an – Stichwort „Meeting“. Flankiert werden die Kaffeemaschinen von einem Toaster und einem Wasserkocher in einem ähnlichen Design – Kennzeichnen der Geräte ist beispielsweise die Edelstahlverkleidung. Zusammen bildet so ein Trio eine sogenannte „Frühstücks-Sets“, ein Trend, der auch von vielen anderen Herstellern mit entsprechenden Produktgruppen bedient wird. Das mehr oder weniger einheitliche optische Erscheinungsbild dieser Sets bringt Ordnung in die Küche und ist daher entsprechend beliebt bei vielen Kunden, die auf diesen Aspekt großen Wert legen. Sowohl die Modelle der ErgoSense- als auch der 7****-Serie sind hinsichtlich der Anschaffungskosten typische Mittelklassemodelle zwischen 45 und 70 EUR. Aufgrund der überdurchschnittlich guten Ausstattung darf ihnen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigt werden.

Standardmodelle: 3***-Serie

Standard-Filterkaffeemaschine von AEGAuch die aktuellen Standardmodelle von AEG sind meist Teil eines Frühstücksets. Die Filtermaschinen besitzen keine der oben genannten Komfortfunktionen, beschränken sich also auf das Wesentliche sowie eine kinderleichte Handhabung. Auf dem Prüfstand sind sie zwar meist recht unauffällig, schneiden aber in der Regel nicht schlecht ab, zumal sie in der Lage sind, eine heißen, aromatischen Kaffee aufzubrühen. Die Modelle liegen zwischen ungefähr 20 bis 35 EUR, bedienen demnach gezielt das Low-Budget-Segment und zielen auf Kunden ab, die eine solide Filtermaschine ohne Extras wünschen.

Autor: Wolfgang