Mobile Klimaanlagen sind ein echter Marktfaktor geworden. Vor allem die fahrbaren Monoblockgeräte boomen stark, denn sie sind preisgünstig, ohne Installationsaufwand einsetzbar und das perfekte Pendant zur Klimaanlage im Auto. Energieexperten raten allerdings ab – zu wenig effizient, zu stromhungrig und gegenüber baulichen Maßnahmen oder Einbau-Klimaanlagen die schlechtere Wahl. Doch es gibt auch gute Gründe, auf eine mobile Klimaanlage zurückzugreifen. In Dachgeschosswohnungen etwa oder Gebäuden der 1960er- und 1970er-Jahre kann sich die Wärme regelrecht sammeln. Das Nachrüsten mit einer mobilen Klimaanlage bietet dann die einzige Chance auf Abkühlung in immer heißer werdenden Sommern.

A++ ist die derzeit beste Energieeffizienzklasse bei Monoblocks

EU-Label Suntec Impuls 3,5 Eco Das EU-Label des Suntec Impuls 3.5 Eco R290 weist die Energieeffizienzklasse A aus. Zusätzlich kommt eine Farbskala von Grün über Gelb zu Rot zum Einsatz. Mit ergänzenden Produktinformationen soll das Vergleichen von Geräten künftig noch leichter werden. (Bildquelle: amazon.de)

Die mobilen Monoblock-Klimaanlagen aus dem Baumarkt mögen verlockend sein, denn viele sind günstig. Schon für wenige hundert Euro kann man Klimaanlagen mit Kühlungs-, Lüftungs-, Entfeuchtungs- und sogar Heizfunktion mit nach Hause nehmen. Vielfach prangt das Energielabel A auf den Geräten, das den Griff zum Sparmodell nahelegt. Doch Vorsicht: Selbst ein Gerät der Effizienzklasse A benötigt im Schnitt 460 Kilowattstunden Strom und zählt immer noch zu den gefräßigsten Mitessern im Haushalt. Ein seit Januar 2013 geltendes EU-Energielabel für Klimageräte bis zu einer Kühlleistung von 12 Kilowatt hat zeigt eine Skala von A+++ bis D, wobei neue Geräte nicht schlechter sein dürfen als Effizienzklasse B. Effizienzklasse A bedeutet besonders energieeffizient, D steht für eine schlechte Energiebilanz.
Die derzeit besten Mobilgeräte stufen sich derzeit in die Energieeffizienzklasse A++ ein. Aber auch ohne diese Top-Klassierung können Geräte in Tests die Nase vorn haben. Positivbeispiele sind die Modelle von De Longhi Pinguino, AEG, Comfee, Bauknecht und Trotec.

Das EU-Energielabel bei Klimageräten: Alles außer sinnvoll?

A, A+, A++ und A+++, dargestellt in einer Farbskala von Grün nach Rot: Alles ganz klar, alles ganz logisch, könnte man meinen. Doch solche Kennzeichnungen gelten als pure Verwirrung, da sie das Ziel, die Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen, vielfach verfehlen. Ein angepasstes EU-Energielabel soll bald für mehr Transparenz sorgen. Wie schon seit März 2021 bei Waschmaschinen, Waschtrockner, Geschirrspüler, Monitore und TV-Geräte soll auch bei Klimageräten bald das bisherige Kennzeichnungs-Wirrwarr aufhören und durch eine einheitliche Kennzeichnung aller Geräteklassen ersetzt werden. Die irritierenden Bezeichnungen A+, A++ und A+++ werden dadurch obsolet und Effizienzunterschiede für die Verbraucher transparenter.



Mobiles Klimagerät mit Wasser-Luft-Kühlung von De Longhi. Pinguino-Klimageräte von De Longhi nutzen die Wasser-Luft-Technologie. Durch den Einsatz von Wasser erreichen sie eine bessere Kühlleistung bei zugleich geringerem Stromverbrauch. (Bildquelle: delonghi.com)

Besser kühlen Klimaanlagen mit Wasser-Luft-Kühlung

Auch ein Vergleich von Kälteleistung und EER (Energy Efficiency Ratio) bei mobilen Klimaanlagen lohnt. Die Kälteleistung in Watt nennt die Wärmemenge, die ein Klimagerät einem Raum in einer Stunde entziehen kann. Die EER beschreibt das Verhältnis zwischen Leistungsaufnahme (Stromverbrauch) und Kühlleistung (beides in Watt): Je höher der EER-Wert, desto effizienter arbeitet das Gerät, da es eine hohe Kühlleistung bei zugleich geringem Stromverbrauch erzeugt. Ein Wert von 5 bedeutet etwa, dass das Klimagerät für die Klimatisierung eines Raums, der 5 Kilowatt Kühlleistung benötigt, 1 Kilowatt elektrische Leistung aufwenden muss.
Einige der modernsten Kompakt-Klimageräte arbeiten nicht nach dem wenig effizienten Luft-Luft-System, sondern mit Wasser-Luft-Technologie, deren Kühlleistung deutlich höher ausfällt. Dabei wird ein Teil des Kondenswassers nicht abgeleitet, sondern ins Gerät zurückgeführt und zur Kühlung des Kondensators genutzt. Allzu viel sollte man aber nicht erwarten. Nach Stiftung Warentest schaffen auch gute mobile Klimaanlagen es kaum, einen mittleren Raum rasch herunterzukühlen.

Zweiteilige Split-Klimaanlagen als Dauerlösung

Führende Experten sehen in mobilen Klimageräten lediglich Hilfslösungen, die Appetit auf mehr machen; die Stiftung Warentest formuliert es in etwa so: Mobile Klimageräte bekämpften nur die Symptome der Hitze, nicht die Ursachen. Wer nach­haltig für Hitze­schutz sorgen wolle, müsse oft an die Substanz – sprich ans Gebäude. Schneller und effizienter kühlen die zweiteiligen Splitgeräte mit Abluftlösungen an der Außenfassade, die seit dem Jahr 2008 allerdings zwingend vom Fachmann installiert werden müssen und um ein Vielfaches teurer sind als die mobilen Monoblock-Klimageräte. Hier sind Innen- und Außengerät durch flexible Rohrleitungen miteinander verbunden, in denen ein Kältemittel die Wärme durch ein Loch in der Wand transportiert. Der laute Kompressor wird hier ins Freie verlagert. Ratsam ist der Griff zu einem Modell mit drehzahlvariablem Kompressor. Die geringere Mobilität gegenüber den einteiligen Kompakt-Klimageräten ist eher marginal. Viele der einteiligen Monoblocks sind bis zu 40 Kilogramm schwer, womit das Gerät in der versprochenen Mobilität rasch an Grenzen gelangt.

Besonders bei Schlafräumen auf die Lautstärke achten

Doch wer in teure Kältetechnik investiert, kann die Betriebskosten einbremsen, indem er tagsüber für geschlossene Fenster und Jalousien sorgt, um die Hitze auszusperren. Denn je niedriger die Raumtemperatur, desto weniger muss das Gerät kühlen und umso geringer fällt die Stromrechnung aus. Andernfalls kann ein Monoblockgerät in einem einzigen Sommer mehr Strom verbrauchen als ein stromsparender Kühlschrank im ganzen Jahr. Ob Mono- oder Splitgerät: Auch der Lärmwert ist auf dem EU-Label vermerkt. Besonders für Schlafräume sind Splitgeräte ratsam, da der lärmende Kompressor außerhalb des Raumes angebracht wird. Zugunsten der Nachbarschaft sollte aber auch hier auf einen möglichst niedrigen Dezibelwert geachtet werden – besser deutlich unter dem maximal empfohlenen Grenzwert von 55 dB(A).

Vermehren sich in mobilen Klimageräten eigentlich Coronaviren?

Nein, weder in Monoblocks noch in den festeingebauten Split-Anlagen, schreibt der Experte für Klimageräte im Bundesumweltamt Daniel de Graaf in der "test"-Ausgabe 6/2020. Bei zentralen Klimaanlagen sei die die regelmäßige Wartung und Kontrolle aber sehr
wichtig, um beispielsweise Fehlströmungen zu vermeiden.

Tipp: In unserem Ratgeber erfahren Sie, ob technische Lösungen wie beispielsweise Luftreiniger gegen die Ausbreitung von Coronaviren in Innenräumen helfen oder im Winter sogar als Ersatz zum wissenschaftlich dringend empfohlenen Lüften taugen.


Welches Kühlmittel ist klimafreundlich? 

Gegen die Klimaerwärmung hilft eine Klimaanlage – die das Klima wiederum aufheizt. Doch der EU-Gesetzgeber hat seine Verantwortung längst erkannt: Seit dem 1. Januar 2015 gilt die EU-F-Gas-Verordnung, in der die Verwendung fluorierter Treibhausgase (F-Gase) in der gesamten Klimabranche – etwa auch in Luftentfeuchtern und Klimageräten für den Hausgebrauch – erheblich reduziert werden sollen. Statt der bislang überwiegend verwendeten fluorhaltigen Kältemittel R410A oder R32 sollen ab Januar 2020 nur noch mobile Klimageräte mit Kühlgasen erlaubt sein, die ein Treibhauspotenzial, sogenanntem GWP-Wert, von weniger als 150 haben.

Einige Hersteller von Klimageräten haben schon im Jahr 2019 klimafreundliche Geräte auf den Markt gebracht. Zum Einsatz kommt dabei meist das Kältemittel Propan (R290), das Sie vielleicht von Campingkochern her kennen. Propan, das in Klimageräten als Kältemittel eingesetzt wird, ist allerdings ein speziell für die Kältetechnik entwickeltes und optimiertes Produkt. Im Vergleich zu anderen gängigen Kältemitteln soll es den geringsten Einfluss auf den Treibhauseffekt haben. Damit Sie sich vor einer Kaufentscheidung umfassend über umweltfreundliche Klimaanlagen informieren können, haben wir hier Modelle mit Propan als Kältemittel in einer Übersicht zusammengefasst.

Tipp: Fürs Umweltgewissen ist nicht allein der Stromverbrauch wichtig, sondern auch das Kältemittel. In „test“ 6/2020 listet die Stiftung Warentest mögliche Alternativen zu Klimaanlagen – etwa baulichen Hitzeschutz wie Rollläden, Markisen und Dämmung. Weitere Tipps zum Kühlen ohne Klimaanlage sowie Hintergründe zum Thema Stromfresser Klimaanlage finden Sie hier.


Top 3 der mobilen Klimageräte mit klimafreundlichem Propan


Zusätzliche Informationen

Der sogenannte GWP-Wert beschreibt das (relative) Treibhaus-Potenzial einer chemischen Verbindung innerhalb eines bestimmten Zeithorizontes (meist 100 Jahre), bei Klimaanlagen also der verwendeten Kühlmittel wie R134A, R32 oder R290. So bedeutet ein GWP-Wert von 2.088 beispielsweise, dass 1 kg des Kühlgases innerhalb der ersten 100 Jahre 2.088 Mal mehr zur Erderwärmung beiträgt als die gleiche Masse CO2.

Oder kurz gefasst:

Die Freisetzung von 1 kg R410A entspricht 2.088 kg CO2 .


KältemitteltypGWP-Wert
R134A1.430
R410A2.088
R2903,1
R32675
R407C1.744
R404A3.922
R1234YF (meist in Auto-Klimaanlagen)4

Mobile Klimaanlagen ohne Abluftschlauch – gibt es das?

Klimagerät Honeywell CL25AE ohne Schlauch Das Honeywell CLA25AE kommt zwar ohne Abluftschlauch aus, fällt aber im Punkt Kühlleistung deutlich hinter die klassischen Kompressor-Kältemaschinen zurück. (Bildquelle: amazon.de)

Gäbe es sie, wäre der aktuelle Klimaanlagen-Test von Stiftung Warentest wohl freundlicher ausgefallen. Denn nicht zuletzt wegen des durch den dicken Abluftschlauch verursachten Effizienzverlusts schaffte es kein einziges Monoblock-Klimagerät im Test über ein „Befriedigend“ hinaus.
Wenig Begeisterung zeigen auch die Kunden: Der bis zu 15 cm durchmessende Abluftschlauch müsse umständlich durch ein geöffnetes Fenster oder eine Balkontür geführt werden und lasse demnach permanent Hitze von draußen nachströmen. Auch das von Top-Herstellern wie Trotec mitgelieferte Dichtmaterial reicht oft nicht aus, um das Nachströmen warmer Luft zu verhindern – und die angebotenen Fensterkits passen oft nicht zu den hierzulande üblichen Kippfenstern.
Die Stiftung Warentest bringt es auf den Punkt: Sollte Ihnen die Schlauch-Befestigung mit perfekter Abdichtung gelingen, strömt immer noch warme Außen­luft über Fugen und Ritzen zurück ins Haus. Grund: Im Raum entsteht ein Unter­druck, den Sie naturgemäß ausgleichen müssen. Auch die Lautststärke der schlauchbewehrten Monoblock-Klimageräte führen dazu, dass die Kunden­zufriedenheit zu wünschen übriglässt. Lassen Sie sich also nicht zu Spontankäufen hinreißen. Und Vorsicht: Als mobile Klimageräte ohne Abluftschlauch werden vielfach die sogenannten Verdunstungskühler beworben. Deren Kühleffekt fällt aber gering aus und lässt sich allenfalls mit dem Luftstrom erklären, den das Klimagerät erzeugt: Sie spüren den Luftzug, der vermeintlich „kälter“ ist.

Mittelmäßige Testsieger: Mobile Klimaanlagen aus aktuellen Tests

Die Stiftung Warentest senkte in ihrem Sommer-Test 2018 vor allem über der Energieeffizienz, Abkühlzeit und Temperaturverteilung aktueller Mono-Klimageräte den Daumen. Selbst der Testsieger unter den mobilen Klimaanlagen kommt über ein „Befriedigend“ nicht hinaus. Fünf mobile Monoblock-Klimageräte ab 350 Euro standen sich im Test gegenüber: Comfee Eco friendly, De'Longhi PAC EX100 Silent, Obi KGM 9000-90, Remko MKT 251 und Suntec Energic 9.0+. Die Stiftung Warentest vergab nur zweimal die Note „Befriedigend“ – neben dem Zweiplatzierten Comfee Eco friendly auch für den Testsieger De'Longhi PAC EX100 Silent. Selbst hier waren Kühlleistung und Abkühlzeit nur akzeptabel. Beide Klimageräte verwenden jedoch das umweltfreundliche Kältemittel R290, das den gesamten Raumklima-Markt treibt und auch in Tests immer mehr in den Vordergrund rückt. Das Hauptproblem der mobilen Klimaanlagen ist damit aber nicht aus der Welt – im Vergleich zu den Split-Klimageräten übt die Stiftung Warentest Kritik am Konzept der Mobilen schlechthin: Diese pusten die aufgeheizte Luft über einen dicken Abluftschlauch, den Nutzer aus einem geöffneten Fenster hängen müssen. Weil permanent warme Luft von draußen nachströmt, kann der Kühleffekt immer nur passabel ausfallen. Auch der Abluftschlauch selbst erhitzt sich bis zu 65 °C und heizt den Raum zusätzlich auf.

Was ist BTU bei mobilen Klimageräten?

Das Kürzel BTU in der Maßeinheit BTU/h steht für „British Thermal Unit“ und beschreibt die Kühlleistung einer Klimaanlage pro Stunde. Sie drückt aus, wie viel Wärmeenergie ein Gerät aufbringen muss, um ein Pfund Wasser so zu beeinflussen, dass es um 1 Grad Fahrenheit wärmer wird. Im Vergleich zur Kühlleistung in kWh ergibt sich kein Unterschied – beide Maßeinheiten können Sie zum Vergleich der Kühlkapazitäten der Geräte heranziehen. Ob BTU, Kilowatt oder Watt (mit dem Ein­hei­ten­zei­chen kW respektive W) – alle bezeich­nen eine bestimm­te Men­ge ein­ge­setzter Ener­gie in einem bestimmten Zeithorizont. 1.000 BTU/h ent­spre­chen dabei 293,071 Watt. Stoßen Sie also wie etwa bei der PAC-Serie von Trotec auf die Anga­be "BTU/h", nehmen Sie Watt-Zahl grob mal drei und run­den Sie auf.

Faustformel: Je größer Ihr Raum ist, den Sie herunterkühlen möchten, desto größer sollte auch die Kühlleistung des Modells in BTU/h ausfallen.


Welche Hersteller und Marken stehen für gute mobile Klimageräte?

Vor allem auf Namen wie De’Longhi Pinguino, Comfee (Midea), Klarstein, Sichler und Trotec trifft man bei der Recherche nach den besten mobilen Klimageräten. Aber auch Whirlpool, Gree, Einhell, Remko, Suntec oder Olimpia Splendid haben interessante Produkte platziert. Marken wie Klarstein, Sichler, oneConcept, SHE, Mediashop.tv und EASYmaxx stehen auch häufig für die beliebten Geräte ohne Abluftschlauch durchs Fenster, also Luftkühler ohne nennenswerten Kühleffekt und nur geringen Unterschieden zu einem herkömmlichen Ventilator.

Aus unserer Bestenliste: Monoblockgeräte mit hoher Kühlleistung



De Longhi PAC EX 100 Silent Testsieger "Langsam und stromhungrig“ titelte die Stiftung Warentest in ihrem Klimageräte-Vergleich und meinte damit auch den Testsieger De Longhi PAC EX 100 Silent. Bildquelle: amazon.de)

Welchen Stromverbrauch hat eine mobile Klimaanlage?

Mobile Klimaanlagen gehören zu den größten Verbrauchern im Haushalt, das legen Tests schonungslos offen. In den kommenden Jahren werden sie den globalen Strombedarf in enorme Höhen treiben, lautet eine Prognose führender Experten. Unter der Annahme, Sie betreiben ein mobiles Klimagerät mit einer Kühlleistung von 2,1 kW bei einem Strompreis von 0,28 Euro über acht Stunden lang, verursacht das etwa 4,70 Euro an Stromkosten. Während der heißen Sommermonate kommen auf diese Weise monatlich schnell 67 Euro an Stromkosten zusammen. Doch der Umgang mit Strom gewinnt gerade im Hinblick auf die Auswirkungen des Klimawandels an Bedeutung. So sensibilisiert etwa die Deutsche Energie-Agentur dena gerade die privaten Haushalte für den effizienten Umgang mit Energie. Wollen Sie sich mit Blick auf kommende Hitzemonate auf ein Klimagerät mit geringem Stromverbrauch konzentrieren, kommen Sie um eine Einbau-Klimaanlage nicht herum – oder Sie nutzen zum Betrieb Ihres Monoblocks selbsterzeugten Solarstrom. Laut Stiftung Warentest ist das kein Problem – obwohl Photovoltaik-Module (PV-Module) nur Gleichstrom erzeugen und die getesteten Klimageräte mit Wechselstrom kühlen. Achten Sie nur darauf, eine der üblichen PV-Anlagen mit integriertem Wechselrichter zu nutzen.

Testkompass mobile Klimageräte: Wie finden Sie Ihren persönlichen Testsieger?

Schärfen Sie, um möglichst kostengünstig und effizient zu kühlen, Ihren Blick für die Raumgröße, für die ein Monoblock ausgelegt ist. Unsere Bestenliste enthält mobile Klimageräte für Raumgrößen zwischen 20 m² und 48 m² im Maximum. Trotzdem kann es knifflig sein, das richtige Gerät für Ihren persönlichen Kühlbedarf zu finden. Das ließe sich vermeiden, wenn wirklich alle Hersteller die Technik der lückenlosen Datenblatt-Informationen beherrschen würden. Ausgerechnet die interessantesten wie Stiebel Eltron (z. B. ACP 24 mit Zweischlauch-Technik) halten sich hier zurück. Dabei könnte die gezielte Auswahl nach der Raumgröße und damit eine der wichtigsten Entscheidungen beim Klimageräte-Kauf noch die leichteste Aufgabe für Sie, den Verbraucher oder die Verbraucherin, sein. Die folgende Tabelle zeigt die aus unserere Sicht Besten: nach Raumgröße geordnete Geräte im Notenbereich zwischen „Sehr gut“ und „Befriedigend“. Die Kühlmacher sind von Testzeitschriften geprüft oder von Verbrauchern für besonders gut befunden worden.
Raumgröße (max.) ModellTestergebnisse
bis 20 m²Klarstein Metrobreeze 12 Las VegasTestberichte.de: „gut“ (1,7)
bis 25 m²Whirlpool PACW9COL
Bauknecht PACW29CO BK
selber machen: „sehr gut“
Haus & Garten Test: „gut“ (1,8); ETM Testmagazin: „gut“
bis 26 m²Gree Shiny 9000Testberichte.de: gut“ (1,6)
bis 30 m²De Longhi PAC N82 Eco
Whirlpool PACW9HP
ETM Testmagazin: „sehr gut“
ETM Testmagazin: „gut
bis 32 m²Koenic KAC 3232
Comfee MPD1-09CRN1 ETM
Haus & Garten Test: „gut“ (1,8)
ETM Testmagazin: „gut“
bis 40 m²AEG ChillFlex Pro AXP26U338CWHaus & Garten Test: „gut“ (1,9); ETM Testmagazin: „gut“
bis 41 m²Comfee MPD1-12CRN7Testberichte.de: „gut“ (1,7)
bis 45 m²De Longhi PAC AN112 SilentHaus & Garten Test: „sehr gut“ (1,4)
bis 48 m²Koenic KAC 3352
KAC 3351
Haus & Garten Test: „gut“ (1,7)
Haus & Garten Test:„gut“ (1,8)