Kinderwagen: Unterschiede bei Einsatzbereich und Komfort

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Reha-Buggys im Test Das Magazin ''Handicap'' testete in ihrer aktuellen Ausgabe siebenReha-Buggys und Reha-Wagen. Die Wahl des Modells wird maßgeblich vom Einsatzzweck beeinflusst, so waren im Test sowohl Spezialisten für besondere Aufgaben als auch Multifunktions-Modelle vertreten. Doch nicht nur hier zeigten sich Unterschiede, auch Komfort und Handhabung fielen recht divergent aus.

Begutachtet wurden die Buggys und Wagen aus Sicht des Kindes als auch aus der Sicht der Eltern. In die Bewertung flossen die Handhabung, der Sitzkomfort und die Ausstattung mit ein.

Einige der getesteten Modelle sind für sportliche Aktivitäten konzipiert, zum Beispiel der KFN Design Rabe. Der Buggy ist mit vier starren Rädern ausgestattet und eignet sich somit für den Außenbereich. Laut Test fällt das Lenken durch die starren Räder allerdings recht schwer. Auch der Komfort für das Kind ist verbesserungsfähig, das selbstständige Aufrichten fällt durch die starke Neigung der Rückenlehne relativ schwer. Auch Gurt und Rückenlehne tragen nicht zum Sitzkomfort bei. Schon nach kurzer Zeit ist das Sitzen laut Test unbequem. Beim Transport des Buggys zeigten sich Komplikationen – der Faltmechanismus ist etwas kompliziert, das Packmaß groß. Somit lässt sich der KFN Design Rabe nicht überall gut unterbringen. Ebenfalls für Aktivitäten im Außenbereich gedacht, dabei aber wandelbarer und besser zu transportieren zeigte sich der BoGeTec Reha-Technik Kangoo. Dieser Buggy hat nur drei Räder, die ebenfalls nicht lenkbar sind. Das Modell fällt besonders durch seine Multifunktion auf, denn er kann zum Beispiel zu einem Fahrradanhänger umgebaut werden. Der Sitzkomfort ist durch die gepolsterte Kunststoffsitzschale und durch die Federdämpfungen gut und durch die verstellbare Rückenlehne ist auch aufrechtes Sitzen möglich.

Die Grenzen zwischen Reha-Buggys und Reha-Wagen sind fließend. Der einzige definitive Reha-Wagen im Test war der Otto Bock Kimba Spring und Kimba Cross. Der Spring ist besonders wendig und deshalb auch für Innenräume und die Innenstadt geeignet. Der Cross ist im Outdoor-Bereich zuhause. Beide lassen sich individuell auf die Bedürfnisse des Kindes einstellen, zum Beispiel ist der Härtegrad der Federung justierbar. Auch beim Sitzkomfort lässt der Wagen keine Wünsche offen. Unter anderem können Sitzbreite, Sitzneigung sowie Sichtrichtung geändert werden.

Den kompletten Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der ''Handicap''. Einen Überblick über die getesteten Buggys und Wagen sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier.

Autor: Judith-H.