digitale-bilderrahmenDank seiner unübertroffenen Bildqualität ragte der OLED-Bilderrahmen von Kodak unter den insgesamt elf von der Zeitschrift „Digitalphoto“ getesteten digitalen Bilderrahmen heraus – allerdings auch mit seinem Preis. Unter den LCD-Bilderrahmen schnitten die Modelle von Sony (DPF-V800, DPF-X800), der Jobo Plano 8 sowie der Rollei DF-8 Feelings mit einer überzeugenden Bildwiedergabequalität am besten ab. Überzeugende Multimediaqualitäten hingegen zeigten das Hama- und das Nextbase-Modell.

Die noch relativ junge OLED-Technik, bei der organische Substanzen rotes, grünes, blaues oder weißes Licht emittieren, ist in Sachen Blickwinkel (fast 180 Grad), schneller Bildaufbau und Helligkeit der LCD-Technik deutlich überlegen. Dies bewies im Test der Kodak OLED, dem „Digitalphoto“ eine „brillante, kontrastreiche, neutrale Farbwiedergabe“ attestiert, und zwar unabhängig vom Betrachtungswinkel. In der Kategorie Wiedergabe holte er sich deshalb die volle Punktzahl, kann aber auch hinsichtlich Multimediafunktionalität und WLAN überzeugen – klarer Testsieger.

Doch die OLED-Qualität hat mit rund 700 bis 800 Euro auch ihren Preis – genauer: der Kodak-Rahmen kostet bis zu viermal soviel wie ein LCD-Bilderrahmen. Wer also noch abwarten will, bis die OLED-Technik günstiger angeboten wird, erhält mit den beiden Sony-Modellen DPF-V800 und DPF-X800 ebenfalls eine hohe Bildqualität. Die Bilderrahmen schnitten auch in der Disziplin Handhabung am besten ab und erreichten deshalb in der Gesamtwertung Platz zwei und drei.

Aber auch der Jobo Plano 8 bietet eine hohe Bildqualität bei gleichzeitig guter Bedienung – und dies zu einem Preis von nur rund 100 Euro. Außerdem empfiehlt der Testbericht in Sachen Wiedergabe noch den Rollei DF-8 Feelings. Der Hama-Rahmen sowie das Modell von Nextbase wiederum präsentierten sich als „Multimedia-Talente“. Mit dem Photo M@il-X können sogar Bilder per E-Mail empfangen und verschickt werden. Praktisch: Das Gerät kann mit allen gängigen Bilderrahmen der Größe 15 x 20 und 20 x 25 Zentimeter je nach Wunsch verkleidet werden.

Als einziger Bilderrahmen im Test besitzt der Aiptek Mona Lisa einen Wechselakku – laut „Digitalphoto“ ein sinnvolles und von anderen Herstellern nachahmenswertes Feature, da die meisten Modelle mit einem hässlichen Stromkabel gestraft sind, das unschön in die Augen sticht. Allerdings sollte dann auch an der Akkulaufzeit nachgebessert werden, denn zwei bis drei Stunden Betriebsdauer seien eindeutig zu wenig.