Dreibeinstativ von Hama Star 75 Dreibeinstativ von Hama Star 75

Um verwacklungsfreie Foto- oder Video-Aufnahmen in Innenräumen oder mit langen Telen vorzunehmen, empfiehlt es sich die Kamera auf ein Stativ zu stellen. Die am häufigsten vorkommende Bauart ist das Dreibeinstativ. Es besteht aus – wie der Name schon sagt – drei Beinen, die meist in drei oder vier Beinsegmente unterteilt sind. So kann man unterschiedliche Arbeitshöhen generieren.

Dreibeinstativ von Cullmann Dreibeinstativ von Cullmann

Leicht, handlich, vielseitig

In der Regel kommt es bei einem Stativ auf Gewicht, Handlichkeit und Vielseitigkeit an. So bestehen die meisten Stative aus leichten Materialien wie Kunststoff, Aluminium oder Carbon. Selten werden jedoch auch Stative aus Holz gefertigt. In der Regel ist der Hersteller bemüht ein geringes Packmaß zu erzeugen. Hierfür wurden verschiedene Konstruktionen bemüht, etwa um 180 Grad klappbare Beine. Um der vielseitigen Nutzung genüge zu tun, lassen sich heutige Dreibeinstative nicht nur in der Arbeitshöhe verändern, sondern auch zu einem Einbeinstativ umbauen. Hierfür wird meist die Mittelsäule ausgebaut. Auch um 180 Grad drehbare Mittelsäulen sind beliebt, da man dann die Kamera für Makroaufnahmen recht bodennah platzieren kann.

Dreibeinstativ von Mantona: Scout Dreibeinstativ von Mantona: Scout mit Schaumierung

Ausstattung

Oftmals ist an der Mittelsäule auch ein Haken befestigt, an dem ein Gewicht angebracht werden kann. Wer vor allem bei Wind und Wetter fotografieren oder filmen möchte, wird sich darüber freuen, denn ein Kamerastativ ist aufgrund seiner hohen Flexibilität instabiler als ein Stativ, welches man beispielsweise bei der Vermessung verwendet. Bei etwas besseren Stativen, zeigt eine integrierte Wasserwaage an, ob die Kamera parallel zum Horizont ausgerichtet ist. Die meisten Dreibeinstative verfügen über gummierte und somit rutschfeste Füßchen. Manche haben zusätzlich ausfahrbare Spikes und haben dadurch besonders guten Halt auf einem weichen Untergrund wie etwa einer Wiese. Manche Stative verfügen über einen festen Stativkopf andere wiederum nutzen je nach Situation verschiedene Köpfe. Die meisten jedoch ermöglichen einen großen Bewegungsspielraum für die Kamera. Gerade bei Videos ist es von Vorteil, wenn der Stativkopf leicht bewegt werden kann, um eine kleine Kamerafahrt vorzunehmen.

Autor: Marie M.