panoramakopfe-im-testDie Redakteure der Zeitschrift ''DigitalPhoto'' haben sich eingehend mit der Panoramafotografie beschäftigt. Sie geben Tipps und Hinweise, wie jeder Fotograf auch mit einer ''normalen'' Digitalkamera zu guten Panoramaaufnahmen gelangen kann. Damit diese besonders präzise geraten, ist die Verwendung eines Panoramakopfes am Stativ jedoch unabdingbar. Daher haben die Redakteure nicht nur Ratschläge, sondern auch einen Test im Gepäck: Fünf Panoramaköpfe mussten sich beweisen. Als einziger erhielt der Nodal Ninja NN3 MKII gar keine Minus-, sondern nur Pluspunkte .

Der Nodal Ninja NN3 MKII kostet um die 200 Euro und zeige ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, so die Testredakteure. Er wurde in der Praxis an einer Canon EOS 450D getestet und zeigte, dass er sich sehr gut auch für Einsteiger in die digitale Panaoramafotografie eignet. Mit ihm lassen sich Panoramen auch im Hochformat anfertigen, wodurch die Bilder an Höhe gewinnen. Auch mehrrreihige Panoramen sind mit dem Ninja NN3 möglich. Der Kopf weist Markierungen auf, die für die Einstellungen sehr hilfreich waren. Er ist allerdings nicht für schwerere Kameras geeignet – der MK PanoHead schon. Dieser Stativkopf ist sehr gut verarbeitet und stabil. Er eignet sich auch für die Aufnahme von vollsphärischen Panoramen. Leider fehlt an dem 470 Euro teuren Modell eine Schnellwechselplatte. Ebenfalls viel Tragkraft bewies der Manfrotto 303PLUS. Genau wie der Kopf von MK eignet er sich auch für schwere Spiegelreflexkameras oder Mittelformatkameras. Mit ihm können Panoramen sowohl in Hoch-, als auch in Querformat aufgenommen werden. Besonders gefallen hat den Testern, dass er ''sehr umfangreiche Einstellmöglichkeiten und präzise Feinjustierung'' erlaubte. Mehrreihen- oder vollsphärische Panoramen können mit ihm allerdings nicht aufgenommen werden. Einen praktischen Schwenkarm weist der FLM GmbH PH-38 QRP R auf. Auch dieser Panoramakopf erwies sich als stabil und belastbar und zeigte eine hervorragende Verarbeitung. Dafür besitzt er leider keine Skala und kann nur Panoramen in horizontaler Ebene aufnehmen. Diese Beschränkung zeigte auch der Markins Q-Ball M10. Der zweitgünstigste Stativkopf im Test (etwa 360 Euro) punktete dafür mit seiner sehr guten Verarbeitung und der guten Friktionskontrolle.

Hier finden Sie eine Übersicht, die das Testfazit jedes Modells aufführt.

Autor: Anne K.