Kamerastützen haben vor allem eines gemeinsam: Sie werden nicht benutzt – lautet die Beobachtung des Testredakteurs der Zeitschrift ''videofilmen''. Grund genug, die kleinen Helfer in der Praxis auszuprobieren und zu vergleichen. Alle drei Testmodelle führten zu einer deutlich beruhigten Kamerahaltung. Sie seien vor allem für den Displaybetrieb von großem Wert, lautet das Fazit des Tests.

Die eigentliche Bestimmung der Stative sei es, mit beiden Händen am Camcorder für ruhigeres Filmen zu sorgen. Gerade wenn beim Filmen nur aus das Display geschaut wird, fehlt die linke Hand am Camcorder und ruhige Schwenks u.ä. sind beinahe unmöglich. Besonders begeistert zeigte sich der Tester vom Foddis Pico. Er sei der ideale Reisebegleiter, da er klein ist und stets fest montiert an der Kamera bleiben kann. Er ist ergonomisch geformt und die Auswölbung an seiner rechten Seite bietet der Innenhand Anlehnung, was einen ''nicht erwarteten Stabilitäts- und Komfortgewinn'' bringt. Dabei bleibt die Bewegungsfreiheit des Benutzers völlig erhalten. Der Griff selbst ist flexibel und lässt sich sowohl um die eigene Achse drehen als auch neigen. Praktisch ist er auch, wenn die Kamera auf einer Mauer abgestützt wird und er als ''Unterlage'' dient. Kippkorrekturen gelangen dem Testredakteurs so deutlich besser. Der Foddis Pico kann übrigens auch mit einer Spiegeleflexkamera verschraubt werden und er muss nicht einmal entfernt werden, wenn die Kamera doch einmal auf ein Stativ gesetzt werden soll.

Die größere Variante ist der Foddis PRO 120. Wer ihn benutzt, kann sich den Griff in die Handschlaufe des Camcorders komplett sparen. Durch seinen ''komfortablen Henkel'' können auch problemlos Aufnahmen in Bodennähe bewerkstelligt werden. Der PRO 120 besitzt sogar Aufsteckschuhe für Mikrofon und Videoleuchte.

Hier finden Sie alle drei Kamerastützen in einer Übersicht, die das Testfazit aufführt.

Autor: Anne K.