Onlineshops: Sechs Preis-Suchmaschinen im Treffer-Vergleich

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Wie treffsicher fischen Preissuchmaschinen das günstigste Angebot für ein Produkt aus dem Netz? Die Zeitschrift „Computer“ machte die Probe aufs Exempel und prüfte in einem Test sechs Preis-Suchmaschinen auf ihre Erfolgsquote. Testsieger wurde guenstiger.de, die damit ihrem Namen alle Ehre macht – im Gegensatz zu billiger.de, die viel zu häufig teure Preisangebote lieferte. Nur knapp den Testsieg verpasst hat hingegen geizhals.at/deutschland.

Auf Preis-Suchmaschinen sollte man sich nicht unbedingt blind verlassen, wie das als „mangelhaft“ bewertete Testergebnis der Internetplattform billiger.de belegt. Gleich 22-mal listete die Seite bei einer konkreten Produktsuchanfrage den teuersten Preis auf. Gute Geschäft macht damit nur der Anbieter, denn ärgerlich für die Test-Verbraucher in der „Computer“-Redaktion war auch, dass ausgerechnet die Preise von Neckermann, eines Werbepartners von billiger.de, auffällig häufig bevorzugt wurden. Auch Internetportale müssen Geld verdienen, sicherlich. Aber nicht unbedingt auf Kosten der Verbraucher.

Deutlich besser war dagegen die Treffquote beim Testsieger guenstiger.de. Als einziges Portal erhielt die Seite die Bewertung „sehr gut“, da sie nur einmal den teuersten, aber gleich 18-mal tatsächlich das günstigste Angebot aus den Tiefen der Internetshops zutage förderte. Der deutsche Ableger des österreichischen Portals geizhals.at wiederum scheiterte nur knapp an der Bestnote. Das Portal blieb zwar in der Trefferquote hinter dem Testsieger zurück, überzeugte aber durch eine besonders übersichtliche Gestaltung und eine sehr genaue Suchfunktion.

Autor: Wolfgang