Speedskates: Gut geschnürt für hohe Geschwindigkeiten - Speed-Skates

Speedskate Test \"skate IN\"Beim einem Leistungstest von neun Speed-Skates von der Stange konnte die Zeitschrift „skate IN“ kaum Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen ausmachen. Die Modelle lagen so eng beieinander, dass sich der Testsieger Rollerblade Racemaschine nur mit einem hauchdünnen Vorsprung von seinen Konkurrenten absetzen konnte. Die Urteile kommen übrigens aus berufenem Munde: Tester waren die beiden Weltklasseskater Diego Rosero und Peter Michael.

Es ist nicht einfach, einen Speed-Skate mit dem richtigen Mischungsverhältnis aus hartem Material und optimaler Passform zu finden - gleichgültig, ob es sich dabei um einen maßgeschneiderten Schuh handelt oder um ein Modell von der Stange. Gerade letztere sollten aber nicht vorschnell abgewertet werden. Sofern man nicht eine eklatant von der Norm abweichende Fußform hat, kann man durchaus ein passendes Modell unter ihnen finden. Speziell der Testsieger Rollerblade Racemachine bräuchte einen direkten Vergleich mit Maßschuhen nicht zu fürchten. Die Tester zeigten sich sowohl von seiner Passform als auch von den Fahreigenschaften auf der Geraden und in den Kurven voll überzeugt.

Damit wurde auch gleich die Frage beantwortet, ob sich der Aufpreis von 50 Euro zum Rollerblade Racemachine Platinum wirklich lohnt. Im Test schnitten die MPC-Rollen in einem HTB-Lager schlechter ab – wenn auch nur geringfügig: Platz zwei. Auf Platz drei schließlich landete der Powerslide C4. Bei ihm stimmten das gute geformte Fußbett, die Performance als „fight Skate“ im harten Einsatz und schließlich auch der Preis von unter 500 Euro. Günstiger war nur noch der Cado Motus Comp 108 Speed. Für knapp 400 Euro erhält man immerhin den Viertplatzierten im Feld. Wegen seiner kurzen Schiene bringt er wenig Gewicht auf die Waage und eignet sich besonders für Frauen mit kleinen Füßen oder Junioren, die früh auf 110 Millimeter-Rollen umsteigen wollen.

Ebenfalls günstig ist noch der Powerslide C6, ein laut Tester idealer Schuh für preisbewusste Ein- oder Umsteiger in das Speed-Skating. Die anderen Modelle liegen bei 700 beziehungsweise 800 Euro, ragten jedoch nicht ihrem Preis entsprechend aus der Konkurrenz heraus und teilen sich deswegen die hinteren Plätze.

Die Testergebnisse finden Sie im Überblick hier. Sie sollen ihnen, wie „skate IN“ hervorhebt, eine Basis für den Kauf sein. Die Zeitschrift rät aber auch, sich sehr viel Zeit bei der Entscheidung zu nehmen und Skates unterschiedlicher Hersteller auszuprobiern. Denn Füße sind eine sehr individuelle Angelegenheit.

Autor: Wolfgang