Kondenstrockner von SiemensNicht zufällig gehört Siemens zu den beliebtesten Anbietern von Trocknern in Deutschland. Das Unternehmen bietet nicht nur ausgesprochen sparsame Kondenstrockner an, sondern ist auch einer der Innovationsmotoren der Branche – erkennbar an dem immer öfter verwendeten selbstreinigenden Kondensator. Denn der sorgt dafür, dass der ohnehin sehr niedrige Energieverbrauch auch auf Dauer so niedrig bleibt. Ohne dass sich der Anwender genervt selbst darum kümmern muss, wie es sonst nötig ist. 2014 hat Siemens beschlossen, sein Geschäft an Bosch zu verkaufen. Aufgrund einer engen Partnerschaft bietet Bosch aber ohnehin baugleiche Geräte an, die Marke Siemens bleibt zudem vermutlich bestehen.

Kondensator wird während des Trocknungsvorganges mitgereinigt

Denn was viele Nutzer gern vergessen: Nicht nur das Flusensieb muss regelmäßig gereinigt werden, auch der Kondensator setzt sich mit der Zeit mit Fusseln und Flusen zu. Und je mehr davon sich auf dem Kondensator absetzen, desto weniger wirksam kann er arbeiten – die Energieeffizienz bricht schnell spürbar ein. Bei einem Gerät mit selbstreinigendem Kondensator geschieht dies nicht: Durch diese Innovation wird der Kondensator bis zu viermal während des Trocknungsvorgangs automatisch gereinigt. Dies wird jeweils im Display des Gerätes angezeigt, so dass man stets einen Überblick darüber hat, ob alles noch korrekt funktioniert.

Die Wärmepumpe

Die hohe Sparsamkeit der Siemens-Kondenstrockner ist grundsätzlich der verbauten Wärmepumpe geschuldet. Sie übernimmt in den Trocknern die Aufgabe des herkömmlichen Heizstabes. Die Funktion entspricht dabei ähnlich der eines Kühlaggregats im Kühlschrank – nur genau umgekehrt. Die Wärme wird nicht in den Raum abgegeben, sondern in die Trommel zurückgeleitet. Hier dient sie wiederum der Erwärmung der Trocknerluft, während am kalten Teil der Wärmepumpe die Feuchtigkeit der Abluft kondensiert und damit der Trocknerluft entzogen wird. Da ein permanent durchheizender Stab so nicht mehr benötigt wird, kann jede Menge Energie eingespart werden.

Nur noch die Hälfte des Stromverbrauchs

Die modernen Kondenstrockner von Siemens schaffen es so mühelos in die Energieeffizienzklassen A+ bis A+++ mit einem Schwerpunkt auf Modelle mit A++, während herkömmliche Modelle mit der Klasse B teils mehr als das Doppelte an Strom benötigen. Diese werden von Siemens leider auch noch angeboten, obwohl das wirtschaftlich ebenso unsinnig ist wie aus Umweltgesichtspunkten. Denn über die Lebenszeit eines Gerätes betrachtet ist der Mehrverbrauch an Strom dermaßen groß, dass man problemlos gleich zu einem teureren Wärmepumpentrockner greifen kann.

Modellreihen mit Wärmepumpe und Self-Cleaning Condenser

Leider lässt sich die Ausstattung mit Wärmepumpe und selbstreinigendem Kondensator nicht so einfach an der Modellnummer ablesen. Stattdessen ist es sinnvoll, auf den Baureihenzusatz zu achten: Alle Geräte der Baureihen iQ 700/790 und iQ 800/890 besitzen diese Technologiekombination, vereinzelt gilt dies auch für Geräte aus der Produktreihe iQ 500/590. Die Modelle mit iQ300 oder iQ100 sind dagegen veraltete Geräte ohne Wärmepumpe.

von Janko Weßlowsky

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