Staubsauger: Unverzichtbare Helfer für jeden Haushalt

  • Gefiltert nach:
  • Trockensauger
  • Alle Filter aufheben

kKaufberatung TrockensaugerEin Staubsauger gehört zu den unverzichtbaren Helfern in jedem Haushalt, wobei es sich bei der überwiegenden Mehrzahl um sogenannte Trockensauger handelt, die, wie der Name schon sagt, ausschließlich trockenen Staub und Schmutz aufnehmen können. Die Bezeichnung dient in erster Linie dazu, sie von den Nass-/Trockensaugern abzusetzen, die wiederum hauptsächlich im gewerblichen Bereich eingesetzt werden, unter bestimmten Umständen aber auch für Privathaushalte die Anschaffung lohnen. Ferner bietet der Markt neben den Modellen für gewöhnlichen Hausstaub auch Sondermodelle für Spezialfälle an.

Gewöhnlicher Hausstaub

Staubbehälter eines Bodenstaubsaugers Staubbehälter mit Filter

Nach wie vor besteht in Privathaushalten der Löwenanteil aus Bodenstaubsaugern. Sie haben den großen Vorteil, dass mit ihnen nicht nur Bodenbeläge, sondern dank ihres flexiblen Saugschlauchs und Spezialdüsen zum Aufstecken auch höher gelegene Stellen wie etwa Polstermöbel abgesaugt werden können. Mit einem Modell, bei dem der Schmutz in einem Behälter aufgefangen wird, spart man sich die Folgekosten für Staubbeutel. Außerdem zeichnen sich diese Geräte in der Regel dadurch aus, dass selbst bei fast vollem Behälter nur ein minimaler Saugkraftverlust festzustellen ist – wenn überhaupt. Das Entleeren und Reinigen der Behälter wird von vielen jedoch als unangenehm empfunden, für Allergiker kann es aufgrund der Staubentwicklung sogar zu unhygienisch sein, weswegen Experten in diesem Fall zur Anschaffung eines Beutelstaubsaugers raten. In beengten Räumlichkeiten wiederum, hervorgerufen etwa durch Möbel, oder für Personen, die für die Hausarbeit mit ihrer Kraft haushalten müssen, bietet sich als Alternative ein Handstaubsauger an. Die wegen ihrer charakteristischen Bauform oft Stielstaubsauger genannten Geräte sind in der Regel sehr leicht und wendig und lassen sich daher komfortabel durch die Wohnung manövrieren. Immer häufiger werden sie sogar als Akku-Modelle mit großer Bewegungsfreiheit angeboten, die wiederum einen abnehmbaren Akku-Handsauger huckepack mit sich tragen. Mit letzterem lassen sich ebenfalls Polstermöbel und Co absaugen, während die meisten Netzteile ausschließlich für die Bodenreinigung geeignet sind. Schwer im Kommen sind Saugroboter. Sie halten eingeschossige Flächen kontinuierlich sauber und sind besonders effizient, wenn die Räume wenig Hindernisse bieten, sowie für Hart-/Glattböden und niederflorige Teppichböden.

Haare, Haare, überall Haare

Tierhaardüse mit Bürste Tierhaardüse mit Bürste

Während das Gros der Staubsauger mit Staub und Schmutz gut zurechtkommt, stellen Haare für viele eine wahre Herausforderung dar. Vor allem Haushalte mit Hund oder Katze haben mit den haarigen Hinterlassenschaften ihrer Mitbewohner zu kämpfen, insbesondere bei Teppichböden, mit deren Fasern die Haare verfilzen können. Abhilfe schaffen hier Staubsauger mit einer Elektro- oder Turbodüse. Beide sind mit einer zusätzlichen Bürste ausgestattet, die die Faser buchstäblich durchkämmt und sowohl festgetretenen Schmutz als eben auch Haare löst, damit sie sich leichter aufsaugen lassen. Der Unterschied besteht in der Antriebsform der Bürstenwalze. Bei Elektrodüsen wird sie durch einen separaten Motor, bei Turbodüsen durch die Saugluft in Rotation versetzt. Effizienter sind daher Elektrodüsen, da Turbodüsen je nach Stärke der Saugluft durch die Teppichfasern buchstäblich ausgebremst werden können. Für Haushalte mit überwiegend Teppichböden raten Experten daher zu einem Staubsauger mit Elektrodüse. Diese wiederum gibt es unter der Typbezeichnung „Bürstsauger“ auch in Form eines Stielstaubsaugers, wobei die Topmodelle sogar mit einem integrierten Saugschlauch ausgestattet sind, damit sie sich nicht nur für die Bodenpflege eignen.

Besonders grober und feiner Schmutz

Werkstattsauger Einsatz eines Werkstattsaugers im Haushalt

Spezielle Anforderungen stellen auch besonders feine oder grobe Schmutzpartikel dar. Zu den Klassikern gehören im ersteren Fall etwa Bohr-/Steinstaub, Gips, Zement oder sogar Mehl. Hersteller weisen mitunter in den Gebrauchsanweisungen darauf hin, dass diese den Filter oder den Beutel verstopfen können und damit eine Gefahr für den Motor darstellen. Aber auch gröbere Partikel, etwa Sägespäne, große Steine oder sogar Metallteile werden zum einen nicht unbedingt von einem Hausstaubsauger aufgenommen, sondern können sogar den Saugschlauch beziehungsweise den Staubbbeutel/-behälter beschädigen. Treten diese beiden Schmutzarten häufiger auf, etwa weil eine (Heim-) Werkstatt zum Haushalt gehört oder öfter (kleinere) Bauarbeiten im/am Haus durchgeführt werden, sollte über die Anschaffung eines sogenannten Industrie-/Werkstattsaugers nachgedacht werden. Sie sind robuster als die normalen Hausstaubsauger und lassen sich zudem mit Spezialzubehör für diverse Einsatzzwecke aufrüsten. In vielen Fällen handelt es sich bei ihnen sogar um Nass-/Trockensauger, das heißt, sie nehmen auch Flüssigkeiten auf. Das Behältervolumen wiederum kann bis zu 30 Liter und mehr betragen. Ein prominenter Problemfall ist schließlich noch Asche, etwa aus einem Kachel- oder Kaminofen, die ebenfalls die Filter verstopfen kann. Für sie werden daher Spezialaufsätze mit Filtern und Behältern aus Metall zum Anschluss an einen Staubsauger oder sogar spezielle Asche-/Kaminsauger angeboten. Letztere sind effizienter und leichter zu händeln und empfehlen sich daher für Haushalte, in denen zum Beispiel der Kaminofen öfter benutzt wird oder sogar das ganze Haus mit Holzöfen beheizt wird.

Autor: Wolfgang