Staubsauger: Welches Modell ist das richtige?

PhilipsDer Staubsauger hat uns von enormer Mühsal bei der Hausarbeit befreit. Dereinst mussten glatte Böden noch grob gefegt und Teppiche anstrengend mit dem Teppich-Klopfer bearbeiten werden. Selbstredend, dass diese Methode stets nur das Gros an Schmutz entfernen konnte, moderne Staubsauger sind in dieser Hinsicht bei weitem gründlicher. Doch die Auswahl des richtigen Gerätes gleicht dem Stochern nach der Nadel im Heuhaufen: Welches Modell ist eigentlich wirklich am besten für den Haushalt geeignet? Die Auswahl ist wahrlich immens.

Das Einsatzgebiet ist entscheidend

Vor dem Kauf sollte daher gründlich überlegt werden, für welches Einsatzgebiet man seinen Staubsauger eigentlich erwerben möchte. Davon hängt beispielsweise der Bautyp ab: Was bei großen und breiten Flächen gut funktioniert, kann bei kleinen und verwinkelten oder auch schlicht zugestellten Flächen das Saugen zur Qual machen. Grundsätzlich ist dabei stets der Bodenstaubsauger zu bevorzugen, denn er bringt eine enorme Leistung und ein ansprechendes Aufnahmevolumen mit sich.

Bodenstaubsauger vs. Handstaubsauger

Er ist besonders gut geeignet für große Flächen, jedoch gibt es auch kompakte Modelle am Markt, welche besonders wendig ausfallen. Das kann bei zugestellten Räumen und zwar großen, aber verwinkelten Wohnungen von Vorteil sein. Alternativ dazu gibt es auch noch Handstaubsauger, die entgegen ihres Namens nicht ausschließlich als kleine Handausführung hergestellt werden. Größere Ausführungen sehen aus wie ein elektronischer Besen und können damit auch ganz ohne Bücken geführt werden, erreichen aber jede kleine Ecke. Oft sind sie auch zerlegbar und auch als reines Handmodell einsetzbar. Allerdings fällt die Saugwirkung häufig geringer aus, zudem ist die Staubkapazität niedrig.

Handliche Akkusauger

Natürlich gibt es auch noch handliche Akkusauger, die tatsächlich ausschließlich mit einer Hand geführt werden können und auf ein Kabel komplett verzichten. Sie sind aber nur für kurze Arbeiten geeignet und für den großen Hausputz trotz ihrer Mobilität ohnehin unnötig – die Hersteller statten ihre neuen Boden- und Handstaubsauger mit immer längeren Kabeln aus, so dass ein ständiges Umstecken beim Zimmerwechsel entfällt. Hierauf sollte also ebenso beim Kauf geachtet werden wie auf das Filtervolumen und den Filtertyp.

Staubsauger für Allergiker

Denn insbesondere Allergiker benötigen spezielle HEPA-Filter, um sich vor dem Hausstaub zu schützen. Daher sind übrigens auch eigentlich moderne, filterlose Staubsauger nichts für das allergiefreie Staubsaugen – sofern es sich nicht gleich um einen Wasserstaubsauger handelt. Auch die modernen Staubsaugerroboter sind daher für Allergiker großteils ein No-Go, sofern sie nicht mit aufwendigen, doppelten HEPA-Filtersystemen ausgestattet sind, da diese ausschließlich mit Staubbehältern arbeiten. Für alle anderen Nutzer sind diese kleinen Helfer dagegen ein echter Segen, der das manuelle Saugen bislang zwar nicht komplett ersetzen kann, den Aufwand aber auf deutlich größere Abstände streckt. Hierbei sollte aber auf die großen Leistungsunterschiede geachtet werden: Wer viele Zimmer saugen lassen möchte, muss diese mit speziellen (meist mitgelieferten) "Leuchttürmen" erst unter-/einteilen.

Komfortmerkmale

Nicht zuletzt sollte man einen Blick auf die Komfortmerkmale werfen: Neben dem Aktionsradius durch die Kabellänge zählt auch die Anordnung der Bedienelemente. So gibt es Sauger, bei denen das Gerät auch am Griff bedient werden kann – der Gang zum Hauptkorpus wird damit überflüssig. Des Weiteren ist für Wohnungen mit empfindlichem Interieur ein Staubsauger mit Möbelschutzleiste sinnvoll. Wer all diese Punkte beim Kauf bedenkt, wird seine Anschaffung sicher nicht bereuen.

Autor: Janko