Staubsauger: Die Saugleistung

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Foto: Miele

Wichtig für die Qualität eines Staubsaugers und das Saugresultat ist selbstverständlich die Leistung, die er bringt. Durch die Motorleistung des Staubsaugers sollten man sich aber nicht beeindrucken lassen, denn die Leistung die hineingeht ist eine ganz andere als die, welche an der Düse ihre Wirkung entfaltet. Die Wattzahl auf dem Schildchen sagt daher nur wenig über die Saugleistung aus. Tatsächlich heißt das nur, wie viel Strom der Staubsauger verbraucht. So verbraucht ein Staubsauger mit einer Leistungsaufnahme von 2000 Watt 2,0 kWh. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel mehrerer Faktoren: Motorleistung, Gerät, Saugrohr und Düsenkonstruktion müssen aufeinander abgestimmt sein. Gute Staubsauger haben eine Saugleistung von 350 – 400 Watt.

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Saugkraftregulierung

Bei allen Staubsaugern lässt sich die Saugleistung regulieren. Das ist besonders wichtig, wenn man beispielsweise Läufer oder auch Polster und Gardinen saugen möchte. Mit zu viel Kraft saugt sich das Gerät an den Stoffen fest. Einfachere Modelle haben im Saugschlauch eine Luftöffnung, die geöffnet werden kann. Ist diese offen, entweicht ein Teil der Luft durch diese, die Saugkraft wird also reduziert.
Moderne und teurere Modelle sind mit einer elektronischen Saugkraftregulierung versehen. Oft befindet sich ein Schieberegler auf der Oberseite des Gerätes, bequemer ist eine Regulierungsmöglichkeit am Griff. Einige Modelle regulieren die Saugleistung automatisch und stellen sich auf die unterschiedlichen Bodenbeläge selbstständig ein.

Autor: Judith-H.