Staubsauger: Das Filtersystem

HEPA-Filter

HEPA-Filter

Nicht nur die Saugleistung eines Staubsaugers ist für eine saubere Wohnung wichtig, auch die Filter sind relevant. Denn was nutzt es, wenn der Staub, der vorn eingesaugt wurde, hinten wieder herauskommt? Ein guter Staubsauger verfügt über mehrere Filterstufen. Der Hauptfilter ist für die groben Arbeiten zuständig. Er filtert gröberen Staub und Schmutzpartikel und wird, wenn er voll ist, entsorgt. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Filter mindestens eine doppelte, besser noch dreifache Wand haben. Das ist zum Glück mittlerweile bei vielen Filtern der Fall. Der Trend geht eindeutig zu mehrlagigen Filtern. Die meisten Staubsauger haben eine Anzeige, die Sie darauf aufmerksam macht, dass der Filter gewechselt werden muss. Das ist praktisch, weil sich ein gefüllter Filter negativ auf die Saugleistung auswirkt.

Damit Schmutz und Staub nicht in das Gebläse gelangen, haben Staubsauger einen Motorschutzfilter. Das ist ein Vlies, das die groben Schmutzteile auffängt (nur ab und zu muss dieser Filter gereinigt oder ausgetauscht werden). Einige Geräte haben einen elektrostatisch aufgeladenen Mikrofilter, der die Staubpartikel anzieht und festhält. Besser als der normale Mikrofilter ist in allen Fällen der Schwebstoff-Filter (S-Filter). Dieser Filter wird auch HEPA-Filter genannt und hält mikroskopisch kleine Schwebstoffe wie Bakterien oder Milbenkot zurück. Gerade für Allergiker ist ein HEPA-Filter daher enorm wichtig. Raucher oder Besitzer von Haustieren sollten auf einen Aktivkohle-Filter achten. Dieser bindet schlechte Gerüche.

Autor: Judith-H.