Akkustaubsauger: Akkustaubsauger

  • Akkustaubsauger
  • Alle Filter aufheben

Eigenschaften von Akkustaubsaugern auf einen Blick:

Plus:
  • schmal, handlich, leicht
  • für filigrane Aufgaben geeignet
  • vielseitig: einige Modelle können zu einem kleinen Handsauger umgebaut werden
Minus:
  • kurze Akkulaufzeit
  • häufig nur für gelegentliche, kurze Einsätze geeignet

Die Saugkraft: Die besten Akkusauger schaffen auch Haare

Viele Akkustaubsauger jüngeren Datums können ohne Probleme mit der Reinigungsleistung ihrer Kollegen mit Netzstecker mithalten. Das gilt für akkubetriebe Saugroboter und Stielstaubsauger gleichermaßen. Das schlägt sich auch in unserem Produktvergleich nieder: Netz- und akkubetriebene Staubsauger erhalten über alle Typen und Hersteller hinweg beim Kriterium Saugkraft etwa die gleichen Noten. Insgesamt bewegen sich unsere Noten im mittleren bis guten Bereich.

Benotung der Saugkraft nach Betriebsart Akku- und netzbetriebene Staubsauger liegen bei der Benotung der Saugkraft in etwa gleich auf. Während Akkustaubsauger bei uns bessere Noten für die Saugkraft auf Teppichen erhalten, bleiben sie auf Hartböden den netzbetriebenen Saugern unterlegen. (Quelle: testberichte)

Eine typische Schwachstelle ist das Einsaugen von gröberen Partikeln wie Katzenstreu, Sand oder Brotkrumen. Viele Stielstaubsauger sind mit einer Bürstenwalze ausgestattet, die bei feinem Staub wirkungsvoll ist und Schmutz auch aus Fugen, Ecken sowie Kanten fegt. Weniger gut ist die Wirkung bei grobem Schmutz: Er wird weggeschossen oder nur nach mehrmaligem Drüberfahren aufgesaugt. Das ist schade, da viele Käufer sich einen Akkustaubsauger gerade für das schnelle Beseitigen von Krümeln unter dem Frühstückstisch oder Katzenstreu rund um das Katzenklo anschaffen.

Akku: In Tests schneiden Lithium-Ionen-Akkus am besten ab

Die Reichweite eines Akkustaubsaugers wird von der Laufzeit seines Akkus bestimmt. Die meisten Staubsauger sind heutzutage mit einem Lithium-Ionen-Akku (Li-Io-Akku) ausgestattet, uns begegnen aber auch Staubsauger mit Nickel-Metallhydrit- oder Nickel-Cadmium-Akkus. Hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus werden jedoch gleich mehrere Eigenschaften zugeschrieben, die sie gegenüber anderen Akku-Typen hervorstechen lassen:

1.Keine Entladung in Ruhephasen
2.Die Ladekapazität bleibt über viele Ladevorgänge stabil
3.Gutes Verhältnis zwischen Saugdauer und Ladezeit

Ladedauer und Laufzeit von Akkustaubsaugern Das Verhältnis ist ausschlaggebend: Akkusauger, die 50 Minuten arbeiten, jedoch nur 180 Minuten laden müssen, beweisen ein sehr gutes Energiemanagement. Ineffizient sind Staubsauger, die für 50 Minuten Betriebsdauer eine Ladezeit von 360 Minuten benötigen. (Quelle: testberichte)

Bei der Benotung des Akkus berücksichtigen wir die Herstellerangaben bezüglich Akkuladezeit und -laufzeit und bewerten sie entsprechend des Gerätetyps. Die Akkulaufzeit von Saugrobotern fällt beispielsweise insgesamt etwas länger aus, sodass wir sie anders gewichten müssen als bei akkubetriebenen Stielstaubsaugern. Das Marktmittelfeld bei der Akkulaufzeit liegt derzeit bei etwa einer halben Stunde, diese reichen erfahrungsgemäß aus, um ein oder zwei Zimmer gründlich zu saugen. Du musst jedoch immer einkalkulieren, dass sich die angegebene Akkulaufzeit auf das Saugen im Normalmodus und meist auf Hartböden bezieht. Auf Teppich oder höherer Saugstufe kann die Ausdauer spürbar abnehmen. Einige Modelle, zum Beispiel die Akkustaubsauger von Dyson sind mit einem Power-Modus ausgestattet, der die Saugkraft kurzfristig stark erhöht – jedoch auf Kosten der Laufzeit. Praktisch sind zudem Akkustaubsauger mit Wechselakku, bei denen Du mit Austausch des leeren Akkus die Betriebsdauer ganz einfach verdoppeln kannst. Bei uns führt dies zu einer Aufwertung der Akku-Note.

Die Ladezeit bewerten wir wiederum im Verhältnis zur Saugdauer. Wenn Stielstaubsauger beispielsweise 12 bis 17 Prozent ihrer Ladedauer in Laufzeit umsetzen können, liegen sie im Marktmittel und erhalten von uns eine entsprechende Benotung. Modelle, die bis zu 20 Prozent und darüber umsetzen können, bewerten wir mit Gut oder Sehr gut.

Die Handhabung: Schnell und unkompliziert im Einsatz

Geringes Gewicht und schmale Bauweise machen Akku-Stielstaubsauger zu nutzerfreundlichen Geräten. Insbesondere bei filigranen Arbeiten wie Treppen- oder Autosaugen treten die Vorteile eines solchen Modells zutage. Verbraucher sind froh, sich in ohnehin kleinen Bereichen noch mit einem Stromkabel oder einem klobigen Staubsaugerkorpus herumschlagen zu müssen. Darüber hinaus sind diese Stielstaubsauger ganz ohne Steckdose in Sekundenschnelle einsatzbereit, sodass das zügige Wegsaugen von kleineren Malheuren zum Alltag wird. Viele Käufer stellen mit dem Kauf eines Stielstaubsaugers ihre Gewohnheiten beim Saubermachen um: Sie berichten, dass sie mit einem Akkusauger aufgrund der limitierten Akkulaufzeit zwar kürzer saugen, jedoch häufiger und zielgerichteter. All diese Aspekte fließen in das Kriterium Bedienkomfort mit ein.

Benotung des Bedienkomforts Unsere Auswertungen zeigen, dass Dich bei einem Akkustaubsauger tendenziell ein höherer Bedienkomfort als bei netzbetriebenen Staubsaugern. (Quelle: testberichte)


Abzüge nehmen wir vor, wenn eine komfortable Führung des Akkusaugers nicht möglich ist, zum Beispiel aufgrund eines unbequemen Handgriffs oder zu hohen Gewichts. Dies ist ebenso der Fall, wenn der Umbau zum Handsauger aufgrund schwerfälliger Steckverbindungen zu aufwendig ist.

Autor: Isabelle