Akkustaubsauger ohne Beutel: Akku-Sauger begeistern Käufer durch ihre Leichtigkeit und müheloses Hantieren

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Akkustaubsauger ohne Beutel Kein Staubkorn ist einem Akkustaubsauger zu hoch. (Bildquelle: severin.de)

Staubbehälter als Standard bei Akku-Staubsaugern

Mit Zuwächsen von bis zu 50 % haben Akku-Sauger im Kundeninteresse die klassischen netzbetriebenen Bodenstaubsauger mittlerweile überholt. Die Gründe dafür sind einfach: Die neuesten Modelle wiegen im Schnitt nur noch rund 2,5 kg (Bodenstaubsauger: mindestens 4-5 kg) und sind mühelos zu hantieren. In eng möblierten Zimmern eine Wohltat, befinden Kunden, die es zudem schätzen, mit den Geräten auch die Decke sowie Möbel und Regale ohne größere Anstrengung absaugen zu können.

Doch die Leichtigkeit hat auch ihren Preis. Die Hersteller sparen an der Größe der standardmäßig eingebauten Staubbehälter. Von seltenen Ausnahmen abgesehen, beträgt das maximale Füllvolumen 1 Liter. Bei intensiver Bodenpflege größerer Flächen müssen Sie sich daher auf häufigeres Entleeren einstellen.

Gespart wird aber auch an der Dämmung – mit der Folge, dass Sie in vielen Fällen einen lärmenden Sauger vor sich her durch die Wohnung schieben, speziell, wenn Sie sich im niedrigen Preissegment bedienen. Dieser Punkt stößt einigen Testmagazinen genauso negativ auf wie das meist nach wie vor unhygienische Entleeren der Staubbox. Zwar erleichtern Ihnen simple Klappmechanismen den Zugriff auf den Staubbehälter. Die aufstäubende Wolke aus der Mülltonne ist aber kaum zu vermeiden – ein Ärgernis für Hausstauballergiker.

Staubbehälter-Entleeren bei einem Akkustaubsauger Kann zum Ärgernis werden: Beim Entleeren staubt es. (Bildquelle: dirtdevil.de)

Der Akku macht den Unterschied: Die besten beutellosen Akkusauger schaffen bis zu 1 Stunde

Und wie lange hält ein Akkustaubsauger durch? Den Angaben der Hersteller können Sie leider nicht blind vertrauen. Aus Marketinggründen lesen Sie in den Angeboten meist nur die maximale Laufzeit, die sich jedoch auf die niedrigste Leistungsstufe bezieht. Und die entspricht oft nicht der Realität.

Fachmagazine messen daher in ihren ausgefeilten Testreihen genau nach. Immerhin: Mindestens eine halbe Stunde schaffen die schlechtesten Modelle, die besten knapp über eine Stunde. Schalten sie aber den Motor eine oder zwei Stufen höher, weil hartnäckige Schmutzflecken oder Tierhaare Boden und Teppich verunstalten, ist, je nach Gerät, nach 10 Minuten bis etwa einer halben Stunde Schluss. In diesem Fall lohnt sich ein Blick auf die Ladezeiten, die ebenfalls deutliche Unterschiede aufweisen: Von zwei Stunden bei den Topmodellen bis fünf oder sogar noch mehr Stunden betragen hier die Wartezeiten.

Letztendlich müssen Sie sich für den Akku aber nur interessieren, wenn der neue Staubsauger den bisherigen Bodenstaubsauger komplett in Rente schicken soll und Sie – als ungefähren Richtwert – mehr als 100 qm² Fläche sauber halten müssen. Als Zweitsauger für zwischendurch oder für kleinere Flächen sind die Geräte, selbst aus dem unteren Preissegment, in Sachen Akku ausreichend genug aufgestellt.

Autor: Wolfgang