Wäschekorb mit 7 kg Wäsche 7 kg - so einen Batzen Wäsche bekommen Familien in der Regel locker zusammen. (Bild: Studio Light and Shade/Shutterstock)

... ein Frontlader. Jedenfalls der Stiftung Warentest zufolge, die Ende 2019 zehn Waschmaschinen mit unterschiedlichen Zuladungsmengen getestet hat. Als Testsieger ging - einmal mehr - Miele vom Platz, dicht gefolgt von einem AEG-Frontlader mit ebenfalls 7 kg Füllmenge.
Doch davon lässt sich keinesfalls ableiten, dass Sie unbedingt zu einem Frontlader greifen sollten, wenn Sie die beste 7-kg-Waschmaschine für sich suchen. Auch der Blick auf einen Toplader kann sich lohnen.

Was ist besser: ein Frontlader oder Toplader mit 7 kg Zuladung?

Zu welcher Bauform Sie greifen sollten, hängt - so trivial es klingen mag - von Ihrer persönlichen (Wohn-)Situation ab. Beide Bauformen haben Stärken. Es gibt sowohl bei den Front- als auch bei den Topladern sparsame Modelle mit einer großen Auswahl an Waschprogrammen, zuschaltbaren Optionen und interessanten anderen Ausstattungsmerkmalen.

Welche Vorteile haben Frontlader mit 7 kg Fassungsvermögen?

Zunächst einmal: die große Auswahl. Generell werden Sie bei allen Herstellern, nicht nur den namhaften um Miele oder Siemens/Bosch, die größte Anzahl an Modellen im 7- oder 8-kg-Segment finden. Damit eng verbunden:

Der Preis: Gegenüber den Topladern sind Frontlader häufig ein gutes Stück günstiger in der Anschaffung. Dazu kommt, dass sie im Durchschnitt bei Strom- und Wasserverbrauch oft auch etwas preiswerter im Unterhalt sind.

Die Bauart kann ein Vorteil sein: Es gibt eine kleine Auswahl an einbaufähigen Waschmaschinen, die sich optisch mit einem passenden Paneel verkleidet in Ihre Einbauküche nahtlos einfügen; freistehende Geräte, auf die Sie einen Trockner stapeln können, sofern die Waschmaschine säulenfähig ist; Frontlader, die zu Unterbau-Waschmaschinen werden, wenn Sie ihnen den Deckel abnehmen. Unterbaufähige Waschmaschinen lassen sich locker in eine 60-cm-Standardnische unter Ihre Küchenarbeitsplatte schieben.

Zudem ist auch die Auswahl an leise waschenden und schleudernden Geräten im Vergleich größer als bei den Topladern.

Welche Vorteile haben Toplader mit 7 kg Fassungsvermögen?

Toplader sind insbesondere dann gefragt, wenn Sie nur eine kleine Stellfläche in Bad oder Küche zur Verfügung haben. Sie sind maximal 45 cm breit, dafür müssen Sie mit einer Tiefe von etwa 60 cm rechnen. Frontlader sind überwiegend etwas weniger tief, auch wenn es ein paar Modelle mit richtig dicker Kiste gibt. Dazu kommt, dass Sie bei Frontladern immer auch etwas mehr Platz vor der Maschine einplanen müssen. Der Trend geht zu großen Bullaugen - mit dem Nachteil, dass diese beim Öffnen recht raumgreifend sind. Dieses Problem kennen Sie beim Toplader, der sich, wie der Name schon verrät, von oben beladen lässt, nicht. Hier müssen Sie nur auf ausreichend Platz nach oben hin achten.

Ein weiteres Argument pro Toplader ist seine Rückenfreundlichkeit. Sich vor dem Frontlader hinunterzubeugen, um ihn ein- oder auszuladen, kann insbesondere für ältere Menschen und alle, die mit Rückenschmerzen zu kämpfen haben, ganz schön belastend sein.

Wenn Sie sich für einen Toplader interessieren, empfehlen wir Ihnen auch einen Blick in unseren Toplader-Ratgeber, denn die dort genannten Kauftipps treffen natürlich auch auf die Geräte mit 7 kg Zuladung zu.

Stromsparende Waschmaschinen mit 7 kg Zuladung aus unserer Bestenliste

  1. Haier HW70-BP14636
    0,064 kWh/kg
    Haier HW70-BP14636
    • ohne Endnote

  2. Samsung WW70J5435FX
    0,066 kWh/kg
    Samsung WW70J5435FX
    • ohne Endnote

  3. Samsung WW70J5435DW
    0,066 kWh/kg
    Samsung WW70J5435DW
    • ohne Endnote


Für welche Haushaltsgröße sind 7-kg-Waschmaschinen überhaupt geeignet?

Am effizientesten arbeiten Waschmaschinen, na klar, wenn sie voll ausgelastet werden. Ein Single muss ganz schön lange „sparen“, um einen so großen Wäscheberg zusammenzubekommen. Paare haben es da schon leichter. Drei- bis vierköpfige Haushalte aber, insbesondere solche mit kleinen Kindern, dürften keine Probleme bekommen, eine Waschmaschine mit dieser Zuladung regelmäßig voll zu bekommen.

Tipp: Zwar empfehlen wir eine regelmäßige Vollauslastung Ihrer Waschmaschine, um wirklich Geld zu sparen, doch sollten Sie auch darauf achten, die Waschmaschine nicht zu überladen. Das sorgt nämlich nicht nur für ein schlechteres Reinigungsergebnis, sondern kann die Lebensdauer Ihrer Maschine empfindlich verkürzen.


Wenn Sie keine Lust haben, Ihre Wäsche vor dem Waschen regelmäßig zu wiegen - was verständlich ist -, dann sehen Sie sich am besten nach einer Waschmaschine mit Beladungssensor um (nicht zu verwechseln mit Mengenautomatik!). Der Sensor misst, während Sie die Waschmaschine beladen, wie viel Sie schon hineingegeben haben, und berücksichtigt dabei auch das zuvor gewählte Waschprogramm. Im Idealfall wird Ihnen das Ergebnis direkt auf dem Display des Geräts ausgegeben, sodass Sie noch Wäschestücke hinzufügen oder wieder welche herausnehmen können, bevor Sie das Waschprogramm starten.


Alternativ können Sie - um Überladung zu vermeiden - natürlich auch einfach die Eine-Hand-Regel anwenden, die Waschmittelmarke Ariel in seinem Video vorstellt: