Toplader-Modelle verschiedener HerstellerWenn es der Platz in der Wohnung nicht anders zulässt, muss vom Frontlader eben auf den schmalen Toplader ausgewichen werden. Mit seinen 45 Zentimetern Baubreite passt er auch in enge Lücken und kann – wie es die Bezeichnung bereits verrät – bequem von oben beladen werden. Das hat den Vorteil, dass man ihn auch in schmalen Bädern unterbringen kann, bei denen es kaum möglich wäre, ein Bullauge zu öffnen und trotzdem noch davor zu hocken – inklusive Korb für die Wäscheladung.

Die Masse der Geräte arbeitet weniger effizient

Doch so praktisch Toplader in vielen Situationen sein mögen: Von den Herstellern sind die Geräte bislang leider eher stiefmütterlich behandelt worden. In der Regel nehmen diese Modelle nur einen Bruchteil der Angebotspalette ein, zudem ist die technische Umsetzung meist sehr schlicht. Die überwiegende Masse der Geräte positioniert sich noch in der heutzutage eher schlechteren Energieeffizienzklasse A+, während es bei Frontladern längst üblich ist, zu Modellen A+++ oder besser zu greifen.

Toplader mit vergleichsweise geringem Jahresstromverbrauch

  1. Bauknecht WMT EcoStar 6Z BW
    122 kWh/Jahr
    Bauknecht WMT EcoStar 6Z BW
    • Gut

      2,0

  2. AEG L7TE84565
    122 kWh/Jahr
    AEG L7TE84565
    • ohne Endnote

  3. Privileg PWT 4626Z
    137 kWh/Jahr
    Privileg PWT 4626Z
    • Gut

      2,2


Es gibt aber vereinzelt auch Modelle mit A+++

Daher ist es auch wichtig, beim Erwerb eines Topladers genau in die Datenblätter zu schauen. Denn aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Präsenz am Markt sind die Geräte generell teurer und wirken daher besser ausgestattet als sie es in der Regel sind. Die gute Nachricht ist: Es gibt mittlerweile auch schon einige Modelle mit A+++, teils wird der Grenzwert sogar um 20 Prozent unterschritten. Sie stammen insbesondere von den Herstellern AEG, Bauknecht und Fagor. Letzteres ist ein spanischer Experte für die Herstellung von sparsamen Toplader-Modellen.

Höherer Wasserverbrauch dagegen kaum vermeidbar

Leider muss man sich selbst bei energiesparenden Maschinen auf einen höheren Wasserverbrauch einstellen – zumindest ins Verhältnis gesetzt zu Frontladern. Denn ein gewisses Mindestmaß an Wasser wird schlichtweg für die Reinigung der Wäsche benötigt, da das Waschmittel ansonsten das Gewebe nicht durchfeuchten kann. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass selbst Topgeräte einen fast ebenso hohen Verbrauch haben wie die erheblich mehr fassenden Verwandten. Denn der typische Toplader besitzt nur 5 bis 6 Kilogramm Zuladung – im Gegensatz zu sonst 7 bis 8 Kilogramm.

Toplader-Waschmaschinen mit im Vergleich geringem Wasserverbrauch

  1. Privileg PWT A51052
    7400 l/Jahr
    Privileg PWT A51052
    • ohne Endnote

  2. Bauknecht WAT Prime 550 SD
    8000 l/Jahr
    Bauknecht WAT Prime 550 SD
    • ohne Endnote

  3. Bauknecht WAT Prime 552 SD
    8000 l/Jahr
    Bauknecht WAT Prime 552 SD
    • ohne Endnote


Nur die Topmodelle gleichen den Frontladern - auch preislich...

Immerhin: Die Grenzen verwischen. Die zuvor angesprochenen sparsamen Toplader können zunehmend auch die Ausstattungsmerkmale ihrer großen Verwandten vorweisen. Dazu gehören Kurzprogramme, eine Restzeitanzeige sowie Startzeitvorwahl und sogar Extras wie eine Unwuchtkontrolle für einen leiseren Betrieb oder Dosierautomatiken für Flüssigwaschmittel. In diesem Segment muss man aber auch mit Kosten um rund 700 Euro rechnen. Hier gleichen sich Front- und Toplader...

Die im Schleudergang leisesten Toplader bei Testberichte.de

  1. Bauknecht WAT Platinum 782
    71 dB(A)
    Bauknecht WAT Platinum 782
    • ohne Endnote

  2. Miele W 668 F WPM
    72 dB(A)
    Miele W 668 F WPM
    • Gut

      2,1